Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Alzenau - Ältere Bewohnerin rechtzeitig ins Freie gebracht

Polizei Unterfranken


Bilderserie: Ralf Hettler

Bei einem Wohnungsbrand ist am Donnerstagnachmittag ein Sachschaden entstanden, der sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf mindestens 40.000 - 50.000 Euro belaufen dürfte. Die 86-jährige Bewohnerin brachten zwei Helfer rechtzeitig ins Freie. Die Rentnerin und einer der Helfer erlitten eine Rauchgasvergiftung. Sie wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Brandursache ist noch unklar. Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Kriminalpolizei Aschaffenburg.
 
Ein Zeuge hatte den Brand in dem Haus in der Goethestraße gegen 15.00 Uhr entdeckt und einen Notruf abgesetzt. In der Folge rückten die Feuerwehren aus Alzenau und Kälberau mit einem Großaufgebot an. Als Polizei und Löschmannschaften eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus den Fenstern des Mehrfamilienhauses. Der allein lebenden Rentnerin, in deren Wohnung das Feuer ausgebrochen war, halfen zwei Bewohner des Anwesens ins Freie. Die Seniorin hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten. Die Frau wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann vom Rettungsdienst ins Kreiskrankenhaus Wasserlos gebracht. Auch einer der Helfer wurde in ein eine Klinik eingeliefert, weil auch bei ihm der Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation bestand. Die übrigen Bewohner des Hauses kamen alle rechtzeitig nach draußen.
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Die Feuerwehrleute drangen unter schwerem Atemschutz in die brennende Wohnung ein, wobei ihnen bereits im Flur die Flammen entgegen schlugen. Trotzdem hatten die Löschmannschaften den Brand relativ schnell unter Kontrolle. Allerdings war vor allem die Küche bereits schwer in Mitleidenschaft gezogen. Auch in den übrigen Räumen sowie in der darüber liegenden Wohnung entstand durch Rauch und Ruß hoher Sachschaden. Nachdem die zweite Wohnung momentan nicht bewohnbar ist, werden die Bewohner von Mitarbeitern der Stadt Alzenau versorgt.
 
Die Ermittlungen haben inzwischen Beamte der Kriminalpolizei Aschaffenburg aufgenommen. Momentan gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse, wie der Brand ausgebrochen sein könnte.

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