Betrüger bitten um geld für Rückreise

Vorsicht vor neuer Betrugsmasche - Täter versuchen die Hilfsbereitschaft von Pfarrern auszunutzen

Vorsicht vor neuer Betrugsmasche - Täter versuchen die Hilfsbereitschaft von Pfarrern auszunutzen

Die Täter, die angeblich in einer Notsituation im Ausland festsitzen, bitten die Geistlichen am Telefon um Bargeld, da sie sich angeblich die Rückreise nach Deutschland nicht leisten können. Glücklicherweise kam es bisher noch zu keiner Geldübergabe.

Zuletzt klingelte am Samstag Vormittag bei zwei Priestern aus Aschaffenburg und dem Landkreis Bad Kissingen das Telefon. In beiden Fällen meldete sich eine völlig aufgelöste Frau Müller, deren Mann und Tochter angeblich in Rumänien tödlich verunglückt seien. Aufgrund der hohen Überführungskosten für die Verstorbenen habe sie nun kein Geld mehr, um nach Deutschland zurückkehren zu können. Die vermeintliche Frau Müller bat die Pfarrer dann jeweils um mehrere Hundert Euro, die nach Rumänien transferiert werden sollten. Beim Anruf in Aschaffenburg meldete sich zudem ein Bekannter, der die schwierige Situation nochmals bestätigte und der Frau selbst angeblich bereits mehrere Tausend Euro geliehen hatte.

Wie in den beiden vergleichbaren Fällen der letzten Monate aus den Landkreisen Schweinfurt und Aschaffenburg, ging glücklicherweise keiner der angerufenen Geistlichen auf die Forderungen ein. Personen, bei denen die Täter in gleicher Weise aufgetreten sind, werden nun gebeten, sich bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu melden.


Polizei Unterfranken

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