Verkehrspolizei Aschaffenburg

Unfall auf der A3 bei Marktheidenfeld - erheblicher Stau

Auffahrunfall auf der A 3 am Marktheidenfelder Berg - ein Verletzter - erheblicher Stau

Marktheidenfeld, Kreis Main-Spessart. Auf der A 3 passierte in den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstags am sogenannten Marktheidenfelder Berg in Fahrtrichtung Frankfurt ein Auffahrunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Sattelzug. Gegen 06.45 Uhr kam der 25-jährige Fahrer eines rumänischen Kleintransporters an der Steigungsstrecke bei der Annäherung an eine langsamer fahrende Lkw-Kolonne auf regennasser Fahrbahn wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen Zug aus dem Kreis Schwäbisch Hall auf. Obwohl dabei die Front des Transporters stark beschädigt wurde, kam der Fahrer zum Glück mit relativ leichten Verletzungen davon. Kräfte des Rettungsdienstes transportierten ihn ins Kreiskrankenhaus nach Marktheidenfeld. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.
Da an der Unfallstelle Betriebsstoffe ausliefen, wurde die Feuerwehr alarmiert.  Deren Kräfte banden ausgelaufene Betriebsstoffe ab, beseitigten das relativ große Trümmerfeld und waren bei der Bergung des Transporters und der Fahrbahnreinigung behilflich. Vor Ort ebenfalls eingesetzt waren auch Kräfte der Autobahnmeisterei.
Unmittelbar nach dem Aufprall des Kleintransporters fuhr ein nachfolgender Sattelzug aus Liechtenstein über auf der Fahrbahn liegende Trümmerteile. Dabei platzte an der Zugmaschine ein Reifen. Während die Fahrer beider Sattelzüge sicher auf dem Standstreifen anhalten konnten, blieb der Kleintransporter mit Totalschaden auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Auch nachdem der Kleintransporter später abgeschleppt und der geschädigte Zug aus Schwäbisch Hall aus eigener Kraft weitergefahren war, konnte die Unfallstelle immer noch nicht vollständig geräumt werden. Da an dem Zug aus Liechtenstein das linke Vorderrad ausgewechselt werden und die Arbeiten vom rechten Fahrstreifen aus erfolgen mussten, blieb dieser Fahrstreifen noch bis gegen 10.00 Uhr gesperrt. Hierbei übernahmen Feuerwehr und Autobahnmeisterei weiterhin die Absicherung.
Der Verkehr wurde einspurig links an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern. Dieser reichte zeitweilig bis auf die Mainbrücke bei Bettingen zurück (etwa 8 Kilometer). Nach dem endgültigen Räumen der Unfallstelle dauerte es noch geraume Zeit, bis sich die Verkehrslage in Richtung Frankfurt wieder normalisiert hatte. Die Schadenshöhe wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
 
Weiterer aktueller Unfall von heute, Donnerstag:

Seitliche Kollision zwischen Pkw und Sattelzug

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. Auf der A 3 kam es am heutigen Donnerstag in Fahrtrichtung Würzburg kurz nach der Kauppenbrücke zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Pkw aus Marburg und einem Sattelzug aus Bamberg. Gegen 06.20 Uhr machte der 52-jährige Fahrer des Pkw beim Überholen des Zuges versehentlich einen Schlenker nach rechts. Dabei stieß er gegen die linke Hinterachse der Sattelzugmaschine. Anschließend kamen beide Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Da ein Standstreifen ist an dieser Stelle nicht vorhanden ist, kam es  in der Folge zu leichten Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wurde zweispurig links an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Auch der Sattelzug war mit beschädigter Achse nicht mehr fahrbereit. Er wurde in eine nahe Haltebucht gefahren und dort durch einen Lkw-Service repariert. Verletzte gab es nicht. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei.
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