Dettingen

Strohlager brennt - Polizei vermutet Brandstiftung

150 Rundballen brennen

Wie unser Reporter vor Ort meldete, brach der Brand kurz nach 15 Uhr aus. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstein und Kleinostheim waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die ersten Löschversuche zeigten schnell Wirkung, eine weitere Brandausbreitung auf ein unmittelbar angrenzendes Waldstück und die Ackerfläche konnte verhindert werden.

Es war eine Wasserversorgung mit einer 400 Meter langen Schlauchstrecke für die Löscharbeiten eingerichtet. Zudem fuhren mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr zum Brandort.
Die Feuerwehren Karlstein und Kleinostheim konnte ein Ausbreiten des Feuers frühzeitig verhindern, war aber fast fünf Stunden damit beschäftigt letztlich alle Glutnester zu löschen. Hierzu musste unter anderem ein Radlader einer benachbarten Firma eingesetzt werden.

Diese sehr zeitaufwändige Arbeit zog sich bis in die Abendstunden hin. Nachdem die Rundballen auseinandergezogen und abgelöscht waren, wurde noch ein Schaumteppich über das Brandgut gelegt um ein selbstständiges Wiederaufflammen zu verhindern. Gegen 19.45 Uhr waren die Löscharbeiten beendet. Bis dahin wurden 70.000 Liter Löschwasser an die Einsatzstelle gefahren. Dazu wurden noch rund 60.000 Liter Wasser über die verlegte Schlauchleitung entnommen.

Der entstandene Sachschaden an den rund 150 Rundballen beträgt über 3.000 Euro. Nach aktuellen Ermittlungsstand kann von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen werden. Am Brandort konnte kurz zuvor ein etwa 30-jähriger Mann mit einem Mountainbike gesehen werden. Der Mann hatte westeuropäisches Aussehen und trug ein rotes T-Shirt.

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Die Kripo Aschaffenburg führt nun die weiteren Ermittlungen in dem Fall und bittet Zeugen, die Beobachtungen zu dem Fahrradfahrer gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Telefonnummer 06021/857-1732 zu melden.

rah/Polizei Unterfranken

 
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