Polizei Unterfranken

Streit in der Silvesternacht - 19-Jähriger durch Messerstich leicht verletzt

Streit in der Silvesternacht - 19-Jähriger durch Messerstich leicht verletzt

Würzburg. Erst am Dienstag hat sich ein 19-Jähriger bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass er im Verlauf einer Streitigkeit am Barbarossaplatz einen Messerstich in den Rücken erlitten hat. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise. Insbesondere soll ein Unbekannter, der die Streithähne getrennt hat, sich bei den Ermittlern als wichtiger Zeuge melden.

Dem bisherigen Sachstand zur Folge war es in der Kaiserstraße, im Bereich des Barbarossaplatzes, gegen 02.00 Uhr zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen Jugendlicher gekommen. Im Verlauf dieser Streitigkeit soll dann ein etwa 16 bis 20 Jahre alter junger Mann, der mit südländischem Aussehen beschrieben wird, dem 19-Jährigen mit einem Taschenmesser in den Rücken gestochen haben. Der Verletzte bemerkte dies zunächst überhaupt nicht und begab sich erst am Abend des Neujahrstages in ärztliche Behandlung. In einem Krankenhaus wurde dann die etwa drei Zentimeter tiefe Stichwunde ärztlich behandelt und genäht.

Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise auf den Täter. Die Fahnder sprechen jedoch auch direkt den Zeugen an, der den Streit schlichten wollte, sich unter Tel. 0931/ 457-1732, zu melden. Von dem Tatverdächtigen ist darüber hinaus bekannt, dass er kurze dunkle Haare hatte, die nach oben gegelt waren. Er trug eine dunkle Jeans und eine schwarze Jacke.

Nach Polizeikontrolle - Rauschgift und Waffen sichergestellt

Klingenberg-Trennfurt/Kreis Miltenberg Am Donnerstagnachmittag hat die Obernburger Polizei einen Pkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen, der offenbar unter Drogeneinwirkung stand. Bei Folgedurchsuchungen stellten die Beamten dann noch mehrere Betäubungsmittel und Waffen sicher. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Wenige Minuten vor 16.00 Uhr war der Pkw ins Visier der Streifenbesatzung geraten. Im Klingenberger Ortsteil Trennfurt stoppten die Beamten das Fahrzeug zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei stellte sich heraus, dass der 31-jährige Fahrer aus dem Landkreis Miltenberg offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Bei einer genaueren Nachschau entdeckten die Ordnungshüter im Auto des Beschuldigten noch knapp 20 Gramm Kokain. Das Rauschgift wurde sichergestellt und der Tatverdächtige musste den Beamten notgedrungen zur Dienststelle folgen, wo er auch eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Bei einer nachschließenden Wohnungsnachschau fielen den Polizisten noch geringe Mengen Haschisch und Marihuana in die Hände. Außerdem wurden in den Wohnräumen eine Schreckschusspistole, ein Schlagring sowie ein Elektroschocker sichergestellt.

Gegen den 31-Jährigen laufen nun gleich mehrere Ermittlungsverfahren wegen möglicher Verstöße nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Der Tatverdächtige hatte im Laufe des Freitags einen Termin beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Aschaffenburg. Dieser erließ Haftbefehl und der Beschuldigte sitzt seitdem hinter Gittern.

Nach Brand in Würzburger Innenstadt - 82-Jährige außer Lebensgefahr

Würzburg. Nachdem zwei Tage vor Heiligabend ein Feuer in einer Würzburger Innenstadtwohnung ausgebrochen war, hat die Kripo Würzburg jetzt die mutmaßliche Brandursache ermittelt. Nach den Begutachtungen am Brandort und mehreren Vernehmungen dürfte ein technischer Defekt an einem Fernsehgerät als Ursache in Frage kommen. Die bei dem Feuer schwerverletzte 82-Jährige befindet sich weiterhin stationär im Krankenhaus. Sie ist jedoch außer Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung.

Wie bereits berichtet, war der Brand gegen 15.15 Uhr in einem Eckhaus in der Heinestraße / Haugerkirchgasse im ersten Obergeschoss ausgebrochen. In der Folge rückte ein Großaufgebot der Würzburger Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei an. Eine schwerverletzte 82-jährige Frau entdeckten die Feuerwehrleute in dem stark verrußten Treppenhaus und brachten sie ins Freie. Drei weitere Bewohner im Alter von 60, 68 und 79 Jahren erlitten leichtere Verletzungen. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst vor Ort erstversorgt und dann in Krankenhäuser eingeliefert.

Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf rund 50.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Löscharbeiten waren an jenem Tag umfangreiche Verkehrssperrungen in der Würzburger Innenstadt erforderlich, die sich bis in den späten Nachmittag hinzogen.


Ungeprüfte Orioginalmeldung der Polizei Unterfranken

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