Polizei Würzburg

Security-Mann will schlichten - und wird zusammengeschlagen

Zwei gegen Einen

WÜRZBURG/LENGFELD. Streitschlichter geraten zwangsläufig zwischen die Fronten. Im schlechtesten Falle werden sie dann aber selbst zum Zielobjekt der Aggressionen.

So geschah es auch in den frühen Morgenstunden des Samstags bei einer Diskothek in der Gattingerstraße. Kurz nach 04:30 Uhr bemerkte ein 24-jähriger Schweinfurter einen heftigen Streit zwischen einem Mann und einer Frau. Der 24-Jährige wollte in seiner Eigenschaft als Sicherheitsbediensteter der Diskothek den Streit schlichten. Prompt mischte sich ein Bekannter des streitenden Mannes ein und schlug den Schweinfurter nieder. Dieser ging zu Boden und musste dort weitere Faustschläge einstecken, die ihm von beiden Männern nunmehr gemeinsam verpasst wurden. Erst als weitere Sicherheitsbedienstete ihrem Kollegen zu Hilfe kamen, ließen die 20 und 26 Jahre alten Schläger von ihrem Opfer ab. Glücklicherweise trug der Streitschlichter nur leichte Verletzungen davon und bedurfte keiner medizinischen Versorgung vor Ort. Der 26-jährige Aggressor, der zuerst zugeschlagen hatte, war mit 1,7 Promille deutlich, sein 20-jähriger Kumpan dagegen mit 0,24 Promille nur gering alkoholisiert. Beide werden sich demnächst vor dem Staatsanwalt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen.

Außenspiegel ab

WÜRZBURG/HEIDINGSFELD. In der Kirchgasse stand am Freitagabend zwischen 20:00 Uhr und 22:30 Uhr ein grauer Renault Clio geparkt. Ein Unbekannter trat oder schlug ohne erkennbaren Grund gegen den linken Außenspiegel, sodass dieser abbrach. Sachschaden: ca. 100 Euro. Hinweise hierzu nimmt die Polizeiinspektion Würzburg- West unter der Telefon-Nummer 0931/457-1530 entgegen.

Eingeschränkte Fahrtüchtigkeit

Im Rahmen einer Vielzahl von Verkehrskontrollen am Freitag und in der vergangenen Nacht gingen der Polizei zwei Autofahrer ins Netz, die wegen ihrer Alkoholisierung bzw. ihres Drogenkonsums nicht mehr in der Lage waren, ihre Autos sicher zu führen. Im Einzelnen:

WÜRZBURG/ZELLERAU. Am Freitag um 17:45 Uhr hielt eine Polizeistreife einen blauen VW Polo in der Georg-Eydel-Straße zur allgemeinen Verkehrskontrolle an. Der 23-jährige Fahrer zeigte im Rahmen der Befragung drogentypische Auffälligkeiten. Den Konsum von Betäubungsmitteln räumte er zudem ein. Ein freiwilliger Urintest in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Würzburg-West untermauerte seine Angaben. Daraufhin nahm ein Arzt bei dem Würzburger eine Blutprobe. Die Weiterfahrt wurde dem jungen Mann für mehrere Stunden untersagt.

WÜRZBURG/ZELLERAU. Am Samstag kurz nach Mitternacht machte ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg auf der Talavera auf sich aufmerksam. Er fuhr dort mit seinem Chrysler Voyager ein paar Mal vor und zurück. Als er den Streifenwagen bemerkte, kletterte er vom Fahrersitz nach hinten in den Fond und legte sich dort auf die Sitzbank. Dieses Unterfangen bewahrte ihn natürlich nicht vor der Kontrolle auf Verkehrstüchtigkeit - im Gegenteil. Ein freiwilliger Alko-Test vor Ort verlief positiv. Ein weiterer Test an einem gerichtsverwertbaren Alkomat in der Polizeidienststelle erbrachte schließlich einen Wert von 1,28 Promille. Die Polizei ordnete deshalb eine Blutentnahme an, die kurze Zeit später von einem Arzt vorgenommen wurde. Außerdem ging der Führerschein des Fahranfängers in amtliche Verwahrung über. Das Dokument wird zusammen mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr der Staatsanwaltschaft Würzburg übersandt.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei.

 

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