Schwerer Unfall auf A3 - Autobahn in Richtung Würzburg stundenlang dicht

Zeitweise Stau bis nach Hessen


Gegen 14 Uhr platzte bei einem Baustellen-Lkw ein Reifen an der vorderen Achse. Daraufhin verlor der 58-Jährige Fahrer die Kontrolle über den unbeladenen 40-Tonner und raste von der rechten auf die linke Spur der A3. Der Iveco prallte gegen die Betongleitwand der Autobahn und blieb quer zur Fahrtrichtung stehen.

Ein Ford-Fahrer auf dem linken Fahrsteifen versuchte noch nach links auszuweichen, kam dabei ebenfalls gegen die Betongleitwand und wurde dadurch mit seinem Pkw in die Luft geschleudert. Der Ford blieb auf dem Dach liegen. Ein nachfolgender 56-jähriger Audi-Fahrer konnte ebenfalls nicht mehr ausweichen und prallte frontal gegen den noch schleudernden Sattelauflieger. .

Der Ford-Fahrer (Alter noch unbekannt) und die zwei Insassen des Audi (56 und 44) verletzten sich beim Unfall. Der Fahrer des Audi musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden. Der ebenfalls schwerverletzte Beifahrer des Audi wurde vom Rettungsdienst ebenso wie der mittelschwer verletzte Fahrer des Ford und der leichtverletzte Lkw-Fahrer in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Der Lkw-Fahrer steht unter Schock.

Die Feuerwehren Waldaschaff, Weibersbrunn und Bessenbach, sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann wurden gegen 14.08 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Die Feuerwehrleute kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um die Erstversorgung der Verletzten und sicherten die Unfallstelle ab.
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Weiterhin wurden auslaufende Betriebsstoffe abgebunden und Trümmerteile von der Fahrbahn geräumt.
Die Feuerwehren aus Waldaschaff, Weibersbrunn und Bessenbach war mit 14 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswägen, einem Rettungshubschrauber und einem Einsatzleiter im Einsatz.

Für die Bergung und die Unfallaufnahme musste die Autobahn für knapp drei Stunden in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn führte: Der Stau erstreckte sich auf über 20 Kilometer. Auch die Umleitungsstrecken waren zeitweise überlastet.

Bis zur vollständigen Auflösung des Staus wird es laut Polizeiangaben allerdings noch bin in die Nacht hinein dauern.

Die Unfallaufnahme und die weitere Sachbearbeitung führt die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach durch. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde ein Gutachter hinzugezogen.

 



rah/bosa/cku/keck/Pressemeldung der Kreisbrandinspektion/Pressemeldung der Polizei Unterfranken

 
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