Nach Sattelzugunfall auf A3

Sattelzug geborgen - Eine Spur Richtung Würzburg gesperrt


Bilderserie: Ralf Hettler

Nach Lkw-Unfall - Bergungsmaßnahmen nach Stunden beendet

Weibersbrunn,Kreis Aschaffenburg. Nachdem am Donnerstagabend am sogenannten "Kauppenaufstieg" ein Sattelzug bei einem Überholvorgang ins Schleudern gekommen war und die Außenleitplanke durchbrochen hatte, dauerten die Bergungsmaßnahmen bis gegen 4 Uhr am Freitagmorgen. Eingesetzt war dabei ein schwerer Bergekran. Zur Stunde (07.30 Uhr) ist weiterhin ein Fahrstreifen gesperrt, weil Erdreich mit einem Bagger abgetragen werden muss.

Bei dem Unfall waren aus dem Tank der Zugmaschine größere Mengen Diesel ausgelaufen. Da der Verkehr zweispurig am Ort des Geschehens vorbeigeleitet wird, kommt es zu keinen nennenswerten Behinderungen. Den bei dem Unfall entstandenen Sachschaden beziffert die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach mittlerweile auf etwa 170.000 Euro.


(Meldung von 23 Uhr)

Spektakulärer Lkw-Unfall auf A 3 - Fahrer wie durch ein Wunder unverletzt

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Am späten Donnerstagabend hat sich auf der A 3 am so genannten Kauppenaufstieg ein spektakulärer Unfall ereignet. Ein Sattelzug hatte auf regennasser Fahrbahn ein Auto überholt, war dabei ins Schleudern geraten und hatte die Außenleitplanke durchbrochen. An der steilen Böschung hindern große Bäume die Zugmaschine und den Auflieger daran, weiter abzurutschen. Der Fahrer kam unverletzt davon. Der Sachschaden dürfte sich auf bis zu 150.000 Euro belaufen.

Der mit zehn Tonnen Stückgut beladene Sattelzug war gegen 22.00 Uhr bei regennasser Fahrbahn in Richtung Würzburg unterwegs. Etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Weibersbrunn setzte der Fahrer auf dem mittleren Fahrstreifen zu einem Überholvorgang an. Dabei verlor der 57-Jährige die Kontrolle über seinen 40-Tonner, als der Auflieger ins Schleudern geriet.

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Der Sattelzug kam nach rechts von der Autobahn ab und durchbrach dabei die rechte Außenschutzplanke, die auf etwa 50 Meter niedergewalzt wurde. Die Zugmaschine knickte nach rechts ab und der Auflieger kam in extremer Schräglage an der steil abfallenden Böschung zum Liegen. Dem starken Buchenbestand an dieser Stelle ist es zu verdanken, dass es für den Sattelzug nicht weiter nach unten ging.

Der aus Augsburg stammende Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien. Dem 57-Jährigen standen offenbar einige Schutzengel zur Seite, denn der Mann überstand den Unfall unverletzt. An der Zugmaschine entstand Totalschaden. Auch der Auflieger dürfte größtenteils zerstört sein.

Für die inzwischen angelaufenen Bergungsmaßnahmen sind die rechte und die mittlere Fahrspur in Richtung Würzburg weiterhin gesperrt, nachdem für etwa 15 Minuten bereits eine Vollsperrung erforderlich war. Der Verkehr staute sich deshalb auf etwa drei Kilometer mit inzwischen wieder abnehmender Tendenz.

Die Bergungsarbeiten, die mit Hilfe eines Bergekrans durchgeführt werden, werden nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen noch einige Stunden andauern. Kraftstoff, der aus dem Sattelzug ausgelaufen war, wurde von der Feuerwehr aufgefangen.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei Unterfranken


Audiobeitrag der Polizei Unterfranken: Karl-Heinz Schmitt

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