A3 bei Weibersbrunn

Renault kracht gegen Leitplanke und BMW


Bilderserie, "Unfall auf A3 bei Weibersbrunn", Ralf Hettler

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. Eine 22-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg verunglückte am Donnerstagabend auf der A 3 am Kauppenabstieg. Die junge Frau wollte gegen 19.50 Uhr auf der Fahrt in Richtung Frankfurt auf der Gefällstrecke kurz nach der Ausfahrt Weibersbrunn mit ihrem Renault zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeugs nach links ausscheren. Dabei übersah sie einen links neben sich fahrenden BMW aus dem Kreis Mettmann. Als sie diesen doch noch erkannte, steuerte sie ruckartig nach rechts. Dabei kam ihr Fahrzeug auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern.

Der Renault driftete nach links, stieß gegen den BMW und krachte anschließend gegen die Mittelleitplanke. Dort blieb der Renault mit Totalschaden liegen. Der 66-jährige BMW-Fahrer konnte sein Fahrzeug unter Kontrolle halten und rechts außen auf dem Grünstreifen neben dem Standstreifen anhalten. Da nach den Erstmeldungen nicht auszuschließen war, dass es Verletzte gegeben hatte, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert. Hinzu kam noch die Meldung, dass die 22-Jährige durch die Endstellung ihres Fahrzeugs mit der Fahrerseite hart an der Leitplanke nicht aussteigen konnte und in ihrem Fahrzeug eingesperrt war.

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Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte konnte jedoch alsbald Entwarnung gegeben werden. Verletzt war niemand und die Frau konnte ihr Fahrzeug verlassen.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, reinigte die großflächig mit Erdreich verschmutzte Fahrbahn und half bei der Bergung der Fahrzeuge. Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

An der Unfallstelle musste die Fahrbahn zunächst für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr einspurig über den linken Fahrstreifen und nach weiteren 10 Minuten wieder zweispurig an der Unfallstelle vorbeifließen. Nach ziemlich genau einer Stunde war die Unfallstelle geräumt und der Verkehr nicht mehr behindert. Der Rückstau betrug zeitweise bis zu vier Kilometer. rah/Polizei Unterfranken

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