Verkehrspolizei

Polizei bremst übereiligen Brummipiloten

Polizei bremst übereiligen Brummipiloten

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. Weil er es besonders eilig hatte, sieht ein 59-jähriger Kraftfahrer aus Schwaben nun einem Bußgeldverfahren entgegen. Auch seinem Chef brachte er damit Ungemach ein, denn auf ihn kommt ebenfalls ein Bußgeldverfahren zu. Der Lkw aus dem Zulassungsbereich von Augsburg geriet am Donnerstag gegen 17.50 Uhr in den Fokus einer Autobahnstreife, weil er mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit auf der A 3 den Kauppenabstieg in Richtung Frankfurt "hinunterdonnerte" und dabei trotz Überholverbots mehrere Lkw überholte.

Bei der anschließenden Kontrolle bestätigte sich anhand der Aufzeichnungen des Kontrollgeräts die bereits vermutete Geschwindigkeitsüberschreitung. Bei erlaubten 60 km/h war er mit 90 Sachen unterwegs. Ferner brachte das Auslesen der elektronischen Fahrerkarte noch eine Anzahl von Verstößen gegen die Sozialvorschriften zu Tage. Insgesamt offenbarte das Gerät für die zurückliegenden Arbeitsschichten 10 Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen hinsichtlich der vorgeschriebenen Pausen und zulässigen Lenkzeiten.

Diese Gesetzeswidrigkeiten werden im Bußgeldverfahren gegen den Fahrer mit angezeigt.
Da der Firmenverantwortliche bei der Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten seiner Mitarbeiter eine Aufsichtspflicht hat, der er offensichtlich nicht nachgekommen ist, bekommt auch er in den nächsten Tagen Post von der Bußgeldstelle.

Ohne gültigen Führerschein

Aschaffenburg. Weil er es schlicht vergessen hat, seinen Lkw-Führerschein rechtzeitig verlängern zu lassen, war für einen 50-jährigen Ungar am Dienstagmorgen die Fahrt mit seinem ungarischen 40-Tonner auf der A 3 bei Aschaffenburg beendet. Während der Routinekontrolle stellten Beamte der Autobahnpolizei gegen 07.45 Uhr fest, dass die Gültigkeit des vorgelegten Führerscheins der Klasse CE Anfang April dieses Jahres abgelaufen war. Mit dieser Erkenntnis konnte die Weiterfahrt nicht gestattet werden. Bis zum Eintreffen eines Ersatzfahrers musste der Mann pausieren und durfte anschließend nur als Beifahrer die Fahrt fortsetzen. Auf Ihn kommt eine Anzeige wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein zu. Hierfür wurde eine entsprechende Sicherheitsleistung einbehalten.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Drei Unfälle auf der A3 - drei Fahrer flüchten - Polizei ermittelt

Würzburg, Mainstockheim, Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen. Am Donnerstagabend kam es auf der A 3 zu drei Verkehrsunfällen bei denen der Verursacher oder ein beteiligtes Fahrzeug bislang nicht bekannt sind. Insgesamt entstanden dabei Schäden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet auch um Zeugenhinweise.

Gegen 18:20 Uhr fuhr eine Citroen-Fahrerin am Biebelrieder Kreuz von der A 7 aus Richtung Ulm kommend in Richtung Frankfurt auf die A 3 auf. Dabei geriet sie im Baustellenbereich in der Kurve am Beschleunigungsstreifen zu weit nach links und schrammte leicht gegen einen grünen Pkw auf der Hauptfahrbahn. Dieser Pkw hielt nicht an, sondern fuhr weiter.

Etwa auf Höhe der Rastanlage Würzburg-Nord hatte ein Fahrzeug ein Eisenteil, das entweder von der Ladung oder vom Fahrzeug selbst stammte, verloren. Gegen 18:50 Uhr konnten drei Pkw-Fahrer diesem Gegenstand auf dem linken Fahrstreifen nicht mehr ausweichen. Sie fuhren darüber, wobei die Reifen ihrer Fahrzeuge beschädigt wurden. Vom Verlierer ist bislang nichts bekannt.

Gegen 23:20 Uhr touchierte ein unbekannter Lastzugfahrer auf der Rastanlage Haidt-Süd beim Ausparken einen Sattelzug mit Kitzinger Kennzeichen und fuhr weiter. Der rechte Außenspiegel des geparkten Fahrzeugs wurde dabei beschädigt. Möglicherweise hat der Fahrer den Anstoß nicht bemerkt.

Die flüchtigen Fahrzeuge konnten nicht näher beschrieben werden. Deshalb bittet die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 zu melden.

Dieseldiebstahl auf A 3 - Mehrere hundert Liter abgezapft

Triefenstein, Lkr. Main-Spessart. In der Nacht zum Donnerstag haben sich ein oder mehrere bisher unbekannte Täter auf der A 3 an einem geparkten Lastzug in Triefenstein zu Schaffen gemacht. Der oder die Täter zapften von dem auf dem Parkplatz "Alte Römerstraße", etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Marktheidenfeld in Richtung Frankfurt stehenden Fahrzeug unbemerkt mehrere hundert Liter Kraftstoff im Wert von etwa 800 Euro ab.

Gegen Mitternacht hatte ein 30-jähriger Kraftfahrer seinen Lastzug dort abgestellt. Gegen 07:00 Uhr bemerkte er den Verlust von ca. 600 Litern Diesel. Er hatte von dem Diebstahl nichts bemerkt.
Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 entgegen.

Windböe erfasst Laster auf A 3 - Fahrer völlig überrascht

Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen. Völlig überrascht wurde ein Lkw-Fahrer am Donnerstagnachmittag von einer Windböe auf der A 3. Der Lkw landete im Graben. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 1.500 Euro.

Gegen 16:15 Uhr erfasste ein kräftiger Windstoß kurz vor der Anschlussstelle Wiesentheid einen fast leeren Lastwagen, der in Richtung Nürnberg unterwegs war und drückte ihn nach rechts. Der 35-jährige Fahrer erschrak dadurch so sehr, dass er auch noch nach rechts lenkte. Er kam von der Fahrbahn ab und fuhr in den Graben.

Doch der Mann hatte großes Glück: Er konnte seinen 12-Tonner trotz des aufgeweichten Bodens stabilisieren und auf den Rädern zum Stehen bringen. Allerdings gelang es ihm nicht mehr, aus eigener Kraft herauszufahren. Nach der Bergung des kaum beschädigten Lkw durch einen Abschleppdienst, konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen.

Fahrzeug bleibt in Tankstelle hängen - Laster zu hoch

Rüdenhausen, Lkr. Kitzingen. Falsch eingeschätzt hat in der Nacht zum Freitag ein Kleintransportfahrer die Höhe seines Fahrzeuges. Er verursachte deshalb einen Unfall, bei dem Schaden in Höhe von etwa 6.000 Euro entstand.

Gegen 23:30 Uhr wollte ein 26-Jähriger seinen Renault Master beim Autohof Flagge auftanken und fuhr dazu in Richtung der Pkw-Zapfsäulen. Doch er blieb mit seinem Fahrzeugdach hängen. Verblüfft stellte er fest, dass der Aufbau seines 3,5-Tonner weiter nach oben reichte als vermutet war. Sein Kastenwagen war knapp 3,50 Meter hoch und hatte deshalb die Dachumrandung des Tankbereichs für Pkw gerammt.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried
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