Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

Ohne Rücksicht ausgeschert

Ohne Rücksicht ausgeschert

Marktheidenfeld, Kreis Main-Spessart. Im wahrsten Sinn des Wortes "rücksichtslos" scherte am Montagmittag der Fahrer eines polnischen Sattelzuges auf der A 3 bei Marktheidenfeld zum Überholen aus. Er sieht nun einem Bußgeldverfahren entgegen. Als er gegen 13.50 Uhr auf der Fahrt in Richtung Würzburg zum Überholen seines Vordermannes ansetzte, konnte er seinen Nebenmann, der selbst gerade dabei war, ihn zu überholen, gar nicht sehen. Denn sein Sattelzug hatte nach einem vorausgegangenen Unfall keinen linken Außenspiegel mehr. Somit hatte der Lkw-Fahrer auf der linken Seite keinerlei Sicht nach hinten. Beim Ausscheren rammte er den Ford Fiesta aus dem Kreis Minden-Lübbecke und drückte ihn nach links gegen die Mittelleitplanke. Bilanz: 5.000 Euro Sachschaden. Der Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bis zur Bergung blockierte er für etwa 30 Minuten den linken Fahrstreifen. Dadurch kam es zu Behinderungen. Der Pole musste für das anstehende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Ferner stand für ihn vor der Weiterfahrt erst ein Werkstattbesuch auf dem Programm, um einen neuen Außenspiegel zu montieren.

Auffahrunfall

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Ein Auffahrunfall zwischen zwei Pkw sorgte am Montagvormittag auf der A 3 zwischen Weibersbrunn und Rohrbrunn für kurzzeitige Verkehrsbehinderungen. Gegen 10.40 Uhr musste der Fahrer eines Aachener BMW in Fahrtrichtung Würzburg auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Seine Hinterfrau, eine 27-Jährige am Steuer eines Opel Corsa aus Sigmaringen, erkannte das Bremsmanöver zu spät und fuhr dem BMW ins Heck. Der Opel Corsa war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit. Er musste an den Abschlepphaken genommen werden. Der BMW-Fahrer konnte die Fahrt fortsetzen. Die Schadenshöhe beträgt etwa 5.000 Euro. An der Unfallstelle war der linke Fahrstreifen kurzzeitig durch den Opel blockiert. Es kam zu Behinderungen.

Spiegeltausch erfolglos - nach Parkrempler davongefahren

Aschaffenburg. Auf dem A 3-Parkplatz Strietwald-Nord ereignete sich am Montagnachmittag ein Fall von Unfallflucht. Gegen 16.20 Uhr blieb der Fahrer eines slowenischen Sattelzuges beim Ausparken mit seinem Fahrzeugheck am rechten Außenspiegel eines geparkten mazedonischen Sattelzuges hängen. Dabei wurde der Spiegel zerstört. Die Schadenssumme beläuft sich auf rund 500 Euro. Nach dem Rempler unterhielten sich die beiden Lkw-Fahrer zunächst über die Schadensregulierung. Dabei diente ein weiterer Lkw-Fahrer als Übersetzer. Nachdem man sich dahingehend geeinigt hatte, dass der Mazedonier für seinen zerstörten Spiegel den rechten Außenspiegel des slowenischen Zuges bekommt, stieg der Slowene in seinen Zug ein und fuhr davon. Dies registrierte der Mazedonier erst mit einiger Verspätung, als der Unfallgegner bereits verschwunden war. Vom Unfallverursacher ist nur das Herkunftsland bekannt und dass es sich um eine rote Zugmaschine mit weißem Auflieger handelte.

Hinweise erbittet die Autobahnpolizei unter Tel. 06021/857-2530.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

 

Beifahrer nervös - Autobahnfahnder stellen Kokain sicher

Würzburg. Am Montagnachmittag haben Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bei einer Kontrolle auf der A3 eine kleine Menge Kokain sichergestellt.
Gegen 13:30 Uhr überprüften die Beamten den Beifahrer eines Seat. Der 35-jährige Mann aus dem Ruhrpott wirkte auf die Ordnungshüter sehr nervös. Den Grund dafür stellten die Autobahnpolizisten schnell fest. Im Fahrzeug und der Bekleidung des Monteurs fanden sie drei Briefchen mit je einer Dosis Kokain.
Ein Ermittlungsverfahren wegen des Drogenbesitzes wurde eingeleitet.

Name falsch, Fahrerlaubnis gesperrt

Biebelried, Lkr. Kitzingen. Am Montagnachmittag haben Autobahnpolizisten die Weiterfahrt eines Autofahrers unterbunden, der momentan keine Erlaubnis zum Führen eines Kraftfahrzeugs besaß. Obwohl er einen falschen Namen angab, kamen ihm die Beamten schnell auf die Schliche.

Gegen 13:40 Uhr stoppten die Polizisten einen VW-Bus mit Aschaffenburger Kennzeichen. Der Mann am Steuer konnte den Beamten weder einen Führerschein zeigen noch sich ausweisen. Auch die Personalien, die der Fahrer gegenüber den Ordnungshütern angab, erschienen ihnen wenig glaubhaft zu sein.

Bei der Identitätsüberprüfung in der Dienststelle wurde dann festgestellt, dass der 29-jährige Fahrer auch der Halter des Fahrzeugs ist und gegen ihn eine Fahrerlaubnissperre angeordnet wurde. Mit dem Ermittlungsergebnis konfrontiert, gab der Unternehmer schließlich seinen richtigen Namen an.

Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine Anzeige wegen der falschen Namensangabe. Da seine Begleiterin einen gültigen Führerschein besaß, durfte die Fahrt nach einem Fahrerwechsel fortgesetzt werden.


Ungeprüfte Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

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