Polizei Unterfranken

Nach Hotelbrand - Brandursache geklärt

Nach Hotelbrand - Brandursache geklärt

Erlabrunn/Kreis Würzburg. Nachdem am frühen Donnerstagmorgen elf Personen bei einem Hotelbrand in der Würzburger Straße wegen Rauchgasinhalationen behandelt werden mussten, haben die Brandfahnder der Kripo Würzburg inzwischen die Brandursache identifiziert. Demnach hat ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst. Ein Fremdverschulden kann definitiv ausgeschlossen werden.

Die Kriminalbeamten stellten bei der Brandortbegehung am Donnerstagvormittag fest, dass das Feuer durch einen defekten Trockner in der Waschküche des Hotels ausgelöst worden war. Der Raum befindet sich im Erdgeschoss eines Anbaus, der durch einen Gang mit dem Hauptgebäude verbunden ist.

Als der Brand ausgebrochen war, befanden sich lediglich die elf Übernachtungsgäste in dem Hotel. Dichter Rauch war bis ins Treppenhaus des Hauptgebäudes vorgedrungen, sodass es einem Teil der dort untergebrachten Personen nicht mehr möglich war, selbstständig ins Freie zu gelangen. Diese Gäste mussten durch die Feuerwehrleute mit einer Leiter aus den Hotelfenstern befreit werden.

Nähere Angaben zur Schadenshöhe können derzeit noch nicht gemacht werden. Diese könnte nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen. Da ein Fremdverschulden definitiv nicht in Frage kommt, sind die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen. Der Brandort wurde inzwischen wieder freigegeben.

Besonders positiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass die betroffenen Übernachtungsgäste von anderen Hotels und auch von Privatleuten in Erlabrunn wie selbstverständlich aufgenommen wurden.

Brand eines Hotels - fünf Gäste mit Leitern gerettet - elf Leichtverletzte

Erlabrunn/Kreis Würzburg. Bei dem Brand in einem Hotel in der Würzburger Straße sind in der Nacht zum Donnerstag insgesamt elf Gäste verletzt worden. Die Feuerwehr musste mittels einer Leiter mehrere Personen aus dem total verrauchten Gebäude retten. Hinsichtlich der Brandursache und der Höhe des entstandenen Schadens ermittelt die Kripo Würzburg.

Kurz vor 00.30 Uhr setzte ein Hotelgast den Notruf ab, da er Rauch im Bereich des Treppenhauses festgestellt hatte. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer in einem Anbau in der dortigen Waschküche ausgebrochen. In der Folge standen rasch das Erdgeschoss und die beiden Stockwerke in starkem Rauch, so dass es für fünf Gäste nicht mehr möglich war, über das Treppenhaus ins Freie zu gelangen. Die örtliche Feuerwehr war mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften aus den umliegenden Gemeinden Leinach, Margetshöchheim und Veitshöchheim in einem Großaufgebot von 85 Floriansjüngern vor Ort und musste die Eingeschlossenen mittels Leitern durch die Hotelfenster retten.

Nach Versorgung durch den Rettungsdienst kamen die Evakuierten in anderen Hotels und sogar bei Privatpersonen in der Nachbarschaft unter. Ins Krankenhaus musste niemand.


Audiobeitrag der Polizei: Michael Zimmer
 

Omnibusfahrer flüchtete

Theres, Lkr Haßberge. Einfach weitergefahren ist der Fahrer eines Omnibusses, der am vergangenen Mittwochabend auf der Maintalautobahn einen Verkehrsunfall mit Sachschaden von mindestens 2.000 € verursachte. Gegen 20.15h überholte der Fahrer eines Honda, der die A 70 in Richtung Bamberg befuhr, etwa 1 Kilometer vor der Anschlussstelle Haßfurt/ Theres einen rechts fahrenden Reisebus mit hoher Geschwindigkeit. In diesem Augenblick wechselte der Omnibusfahrer auf die linke Fahrspur und es kam zur seitlichen Kollission zwischen den beiden Fahrzeugen. Obwohl an beiden Fahrzeugen Sachschaden entstand, setzte der Omnibusfahrer seine Fahrt fort. Bei dem flüchtigen Omnibus soll es sich um ein blau/graues Fahrzeug mit gelber Aufschrift gehandelt haben. Zeugen, die Hinweise auf das flüchtige Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck (Tel. 09722/9444-130) in Verbindung zu setzen.

68-Jährigen zu Hause ausgeraubt

Höchberg, Kreis Würzburg. Am Mittwochabend hat ein Unbekannter einen 68-Jährigen in dessen Einfamilienhaus in der Hauptstraße beraubt. Nachdem der Täter den Rentner auch mit einem Elektroschockgerät angegangen und danach mit einem Messer bedroht hatte, türmte er mit einigen hundert Euro Bargeld. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei, bei der auch ein Hubschrauber im Einsatz war, verlief ergebnislos. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg.

Gegen 20.50 Uhr war der 68-Jährige gerade dabei aus seinem Pkw Gegenstände auszuladen und in sein Haus zu bringen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler könnte dies der Täter beobachtet haben und sich unbeobachtet durch die offen stehende Haustüre zunächst Zutritt zu dem freistehenden Einfamilienhaus verschafft haben.

Mit einem Elektroschocker attackierte der Unbekannte den Hausbesitzer daraufhin und forderte die Herausgabe von Bargeld. Nach einem sich anschließenden Gerangel zwischen den beiden, bei dem der 68-Jährige leicht verletzt wurde, griff der Unbekannte ein Küchenmesser und bedrohte den Rentner. Nachdem er in der Folge einige hundert Euro in seinen Besitz gebracht hatte, fesselte er den 68-Jährigen und türmte. Nur wenige Minuten später verließ der Leichtverletzte sein Haus und alarmierte von einer benachbarten Gaststätte aus die Polizei.

Unter Leitung der Polizeiinspektion Würzburg-Land wurde sofort eine Großfahndung nach dem flüchtigen Täter eingeleitet. Hierbei wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die Suchmaßnahmen in der Nacht verblieben ergebnislos und jetzt setzt die Kriminalpolizei Würzburg bei der Aufklärung des Falls auch insbesondere auf Hinweise von Zeugen die den Täter vor, während oder nach der Tat gesehen haben.

Nach Angaben des Ausgeraubten, der sich derzeit in einer Würzburger Klinik befindet, war der Täter etwa 20 bis 30 Jahre alt, cirka 1,85 bis 1,95 Meter groß und hatte eine sportliche kräftige Statur. Von seiner Bekleidung ist bekannt, dass er eine schwarze Jacke, eine schwarze Hose trug sowie eine schwarze Sturmhaube aufgesetzt hatte. Darüber hinaus soll der Mann in akzentfreiem Deutsch gesprochen haben. Die Richtung, in die der Täter vermutlich zunächst zu Fuß mit seiner Beute flüchtete, ist unbekannt.

Wer irgendetwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte, bzw. wer Hinweise auf die Identität des Täters geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0931/457-1732 bei der Kripo zu melden.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei Unterfranken
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