A3 Marktheidenfeld/Wertheim

Nach Auffahrunfall und Lastwagenbrand - Autobahn wieder freigegeben

Foto: Michael Geringhoff

Bilderserie vom Unfallort Michael Geringhoff, Fotos Stau, Christian Weyer

Nach Auffahrunfall und Lastwagenbrand - Autobahn wieder freigegeben (12.30 Uhr)

Triefenstein/Main-Spessart-Kreis. Nach dem Auffahrunfall in der Nacht zum Mittwoch, an dem insgesamt drei Lastwagen beteiligt waren, und ein Sachschaden von über 200.000 Euro entstanden ist, ist die A 3 in Fahrtrichtung Nürnberg seit 11.45 Uhr wieder komplett befahrbar.

Als Folge des Zusammenstoßes der Lastwagen war ein Dieseltank geberstet und hatte danach die beiden Führerhäuser und die Ladung der Sattelzüge in Brand gesetzt. Umfangreiche Lösch-/ Aufräum- und Bergungsarbeiten waren die Folge. Die Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried hatte gemeinsam mit der zuständigen Autobahnmeisterei über den gesamten Vormittag den Straßenverkehr über eine Umleitung an der Anschlussstelle Marktheidenfeld ausgeleitet. Einige Verkehrsteilnehmer saßen bis 07.00 Uhr in dem Stau fest.

Nach Auffahrunfall und Lkw-Brand - ein Fahrstreifen wieder freigegeben (9.45 Uhr)

Triefenstein/Main-Spessart-Kreis. Nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn A 3 zwischen Aschaffenburg und Würzburg in der Nacht zum Mittwoch läuft der Verkehr in Richtung Nürnberg seit 09.30 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Eine Prognose über die Aufhebung der kompletten Sperrung gestaltet sich derzeit schwierig. Fest steht, dass sich die Arbeiten bis in den späten Vormittag hinziehen werden.

Wie bereits berichtet, war kurz vor 01.15 Uhr ein 48-Jähriger mit seinem Sattelzug der Marke "DAF", dessen Auflieger mit Obst und Gemüse beladen war, auf einen auf dem Seitenstreifen parkenden Lkw "Scania" aufgefahren, dessen Anhänger wiederum mit Papier beladen war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der "Scania" dann noch auf einen vor ihm parkenden Sattelzug geschoben.

Nach dem Zusammenprall fingen der "DAF" und der "Scania" samt Ladung Feuer und brannten nahezu komplett aus. Die beiden Fahrer im Alter von 48 und 60 Jahren konnten sich selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen und kamen offenbar nur mit Schürfwunden und Prellungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der dritte Fernfahrer blieb unverletzt. Den insgesamt entstandenen Sachschaden an den Fahrzeugen und deren Ladung schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro.

Derzeit (09.30 Uhr) laufen die Aufräum- und Bergungsarbeiten noch auf Hochtouren. Bagger und Radlader sowie Abschleppdienste sind im Einsatz und bergen die total beschädigten Fahrzeuge sowie die auch auf der Fahrbahn liegende verkohlte Ladung. Auch die Feuerwehr muss immer wieder Einschreiten, nachdem einzelne Glutnester im Papier erneut immer wieder aufflackern. Inwiefern an dem Straßenbelag Schäden entstanden sind, ist dementsprechend noch unklar.

Bis etwa 07.00 Uhr waren mehrere Verkehrsteilnehmer vor der Unfallstelle im Stau gestanden. Zwischenzeitlich hat die Polizei den Verkehr in diesem Bereich jedoch abfließen lassen können. Die Umleitungsstrecke ab der Anschlussstelle Marktheidenfeld über die Bundesstraße 8 war eingerichtet. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es hier nicht.

Zwei Lkw-Fahrer wurden verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. (3 Uhr)

Triefenstein/Main-Spessart-Kreis. Die Lastwagenwracks und die Reste der Ladung führten zu einer Sperrung der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg. Ein Bergungsdienst mit Kranen und weiteren Bergegerät ist beauftragt. Die Bergungs- und Räumungsarbeiten werden unverzüglich aufgenommen.

Momentan besteht eine Sperrung in Fahrtrichtung Würzburg. Eine Ableitung ab der Anschlussstelle Marktheidenfeld ist durch die Autobahnmeisterei aufgebaut. Die veröffentliche Umleitungsstrecke U87 wird polizeilich betreut.

Lkw-Bergungen dieser Art dauern erfahrungsgemäß Stunden. Es wird damit gerechnet, dass es auch in den Vormittagsstunden zu Verkehrsbehinderungen und Umleitungen kommen wird.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei Unterfranken

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