Polizei Unterfranken

Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Auto


Bei Zusammenstoß mit Pkw - Motorradfahrer getötet

Volkach, Kreis Kitzingen. Am Sonntagmittag ist ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße KT 31 getötet worden. Der Mann, der mit seiner Aquilia frontal gegen einen abbiegenden Renault gestoßen war, wurde zunächst mit dem Rettungshubschrauber in eine Würzburger Klinik geflogen und erlag dort wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen.

Gegen 11.55 Uhr war der 49-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen mit seinem Kraftrad von Astheim in Richtung Eschendorf unterwegs. Kurz nach einer langgezogenen Linkskurve wollte der Mann die beiden vor ihm fahrenden Pkw überholen. Zeitgleich wollte die 25-Jährige am Steuer des ersten Fahrzeugs nach links in Richtung Floßanlegestelle abbiegen. Dies erkannte der Motorradfahrer offensichtlich zu spät, sodass er frontal gegen die linke hintere Seite des Renaults stieß.

Der 49-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls ca. 15 Meter weit über den Pkw hinweg geschleudert. Offensichtlich war der Zusammenstoß so stark, dass sich sogar der Renault überschlug und an der Leitplanke auf dem Dach zum Liegen kam. Die 25-jährige Fahrerin und deren ein Jahr älterer Beifahrer, die ebenfalls aus dem Landkreis Kitzingen stammen, mussten mit mittelschweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger mit eingeschaltet. Im Einsatz waren zudem mehrere Rettungsdienste, ein Notfallseelsorgerteam sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Astheim zum Zwecke verkehrsleitender Maßnahmen. Die weitere Sachbearbeitung führt die Polizeiinspektion Kitzingen.

Die Kreisstraße KT 31 war für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsmaßnahmen gut zwei Stunden lang komplett gesperrt.


Audiobeitrag der Polizei Unterfranken: Björn Schmitt

Raub am Würzburger Barbarossaplatz - Täter flüchtet mit I-Phone

Würzburg. Ein 21-jähriger Würzburger ist am Samstagmorgen in der Innenstadt von einem Unbekannten zu Boden gestoßen und beraubt worden. Der Täter flüchtete anschließend mit dem I-Phone des jungen Mannes in Richtung Hauptbahnhof. Durch den Vorfall zog sich der Geschädigte leichte Verletzungen zu. Von dem Täter fehlt bislang jede Spur.

Gegen 05.30 Uhr hielt sich der 21-Jährige mit zwei Freunden am Barbarossaplatz auf. Offenbar grundlos wurden sie von einer Dreiergruppe aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen. Da man dieser Aufforderung nicht nachkam, kam es in der Folge zu einer körperlichen Auseinandersetzung der beiden Gruppen, die der Geschädigte mit seinem I-Phone filmte. Als der Beschuldigte dies bemerkte, schubste er den 21-Jährigen zu Boden, nahm das Handy mit den Filmaufnahmen an sich und flüchtete anschließend in Richtung Hauptbahnhof. Durch den Sturz zog sich der Geschädigte leichte Verletzungen an seinem Arm zu.

Unmittelbar nach bekannt werden der Tat leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfrankens eine Fahndung ein, die jedoch ergebnislos abgebrochen werden musste. Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor: Der Mann war ungefähr 18 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Er trug zur Tatzeit eine blaue Jeanshose, ein schwarzes Hemd und darunter ein weißes T-Shirt.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Würzburg die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachbearbeiter setzt bei der Tataufklärung nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
  • Wer kann Hinweise zur Identität der Täter geben?
  • Wer hat die Auseinandersetzung der beiden Gruppen am Barbarossaplatz beobachtet?
  • Wer hat sonst etwas Verdächtiges beobachtet, das mit dem Raub im Zusammenhang stehen könnte?
Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Nach Raubüberfall - Täter flüchtet mit Bargeld

Schweinfurt. Ein 19-jähriger Schweinfurter ist am frühen Sonntagmorgen Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der junge Mann befand sich auf dem Nachhauseweg von einer Diskothek, als ihm von einem Unbekannten der Geldbeutel entrissen wurde. Der Täter entnahm daraus das Scheingeld und machte sich mit seiner Beute aus dem Staub. Bislang fehlt von ihm jede Spur.

Gegen 04.20 Uhr war der Geschädigte in der Luitpoldstraße unterwegs und kam an der Ecke Maxbrücke / Gutermannpromenade an einer Gruppe junger Männer vorbei. Ungefähr 300 Meter nach der Disharmonie sprach einer aus der Gruppe den 19-Jährigen an und fragte ihn nach Bargeld. In der Folge entriss der Unbekannte dem Geschädigten den Geldbeutel und stieß ihn zu Boden. Der Täter entnahm aus dem Portmonee sämtliches Scheingeld und flüchtete in der Folge zurück in Richtung Disharmonie.

Eine sofort eingeleitete Fahndung der Schweinfurter Polizei musste ergebnislos abgebrochen werden. Von dem Täter liegt folgende Beschreibung vor: Der Mann war ca. 20 Jahre alt, ungefähr 175 Zentimeter groß und hatte eine korpulente Figur. Er sprach "Ghetto-Deutsch" und war mit einem dunklen Kapuzenpullover bekleidet. Der Mann rannte mit ca. vier weiteren Personen davon, die der Geschädigte nicht näher beschreiben konnte.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen übernommen. Hierbei setzt der Sachbearbeiter nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die Angaben zur Identität des Täters machen können oder den Raubüberfall beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Ungeprüfte Originalmeldungen der Poliezi Unterfranken

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