Theilheim/Mainstockheim, Kreis Kitzingen

Mehrere Lkw-Unfälle auf A 3

Zeitweise Sperrung der Autobahn in Richtung Frankfurt

Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei an die 200.000 Euro. Die Autobahn in Richtung Frankfurt musste zeitweise komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Rottendorf abgeleitet. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens hatte sich der Verkehr vor der Baustelle bei Randersacker aufgestaut.

Kurz vor 17:00 Uhr erkannte ein 40-jähriger Kraftfahrer das Stauende auf dem rechten der drei Fahrstreifen zu spät, fuhr auf und schob einen Sattelzug auf einen davor stehenden Tanklastzug auf. Verletzt wurde dabei niemand. Herumfliegende Trümmerteile beschädigten den VW eines 35-jährigen Mannes aus Nordrhein-Westfalen. Auch er kam mit dem Schrecken davon. An den 40-Tonnern entstand erheblicher Sachschaden. Der Tank des vordersten Fahrzeuges, in dem sich eine ätzende Flüssigkeit befand, überstand den Unfall und blieb dicht.

Allerdings blockierten die Fahrzeuge die Fahrstreifen und es liefen Betriebsstoffe aus. Feuerwehrleute aus Rottendorf kümmerten sich um die verölte Fahrbahn und unterstützten die Autobahnpolizisten bei der Absicherung der Unfallstelle. Der Verkehr wurde auf dem Seitenstreifen vorbei geführt. Für die Bergung der Laster mit schwerem Gerät war es erforderlich, die Autobahn für etwa eineinhalb Stunden ganz zu sperren und den Verkehr abzuleiten. Die Autobahnmeisterei sorgte für die entsprechende Beschilderung.
Vor dem Biebelrieder Kreuz bildete sich dann ein Stau.

Ein 41-jähriger Sattelzugfahrer, der gegen 18:45 Uhr kurz vor dem Biebelrieder Kreuz vom linken auf den mittleren Fahrstreifen wechselte, touchierte dabei einen Pkw. Der mittlere Fahrstreifen war danach blockiert und der Stau wurde immer länger.

Etwa eine viertel Stunde später fuhr ein 47-jähriger Mann am Dettelbacher Berg der tiefstehenden Sonne entgegen und sah das Stauende zu spät. Mit seinem Sprinter mit Anhänger krachte er auf das Heck eines stehenden Sattelzuges. Beide Fahrzeuge verkeilten sich miteinander und versperrten zwei Fahrstreifen. Der Sprinter-Fahrer verletzte sich dabei glücklicherweise nur leicht. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 31 Jahre alte Fahrer des 40-Tonners blieb unverletzt.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Schwarzach beseitigten ausgelaufene Betriebsstoffe und sicherten gemeinsam mit den Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried die Unfallstelle ab.
Kurz nach 19:00 Uhr ereignete sich der letzte Auffahrunfall in Zusammenhang mit dem entstandenen Stau: Ein Klein-Lkw war auf einen 5er-BMW aufgefahren. Beide Fahrer blieben unversehrt und konnten ihre Fahrzeuge auf den Standstreifen fahren. Der Pkw musste abgeschleppt werden.

Erst in den Abendstunden normalisierte sich die Verkehrslage in Richtung Frankfurt wieder.

Smart-Fahrer auf A 3 offensichtlich im Drogenrausch - Autobahnfahnder unterbinden Weiterfahrt

WÜRZBURG. Einen Mann, der offensichtlich kurz zuvor Drogen genommen hatte, haben Autobahnfahnder am Donnerstagnachmittag auf der A 3 erwischt und ihm die Weiterfahrt verboten.

Gegen 15:15 Uhr kontrollierten die Beamten den Fahrer eines Smart. Dabei stellten sie bei dem 26-jährigen Mann aus Mittelfranken deutliche Anzeichen eines Drogenkonsumenten fest. Außerdem fanden sie in einem Tütchen, das er in der Hosentasche hatte, pulvrige Reste von Amphetamin.


Der Mann musste die Polizisten zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Sein Fahrzeug durfte er selbst erst am nächsten Tag wieder fahren. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr infolge anderer berauschender Mittel eingeleitet.
 
Originalmeldungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried
Main-Echo NEWS

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