Tierischer Einsatz für die Polizei

Mann in Not - Ein Meter langer Leguan versperrt Haustür


Bilderserie, "Leguan vor der Haustür", Polizei Unterfranken

Gegen 13.20 Uhr rief der Mann aus der Marquard-von-Grumbach-Straße bei der Einsatzzentrale der Polizei in Würzburg an: Eine lange Echse sitze vor seiner Haustüre. Als die Streifenbesatzung der Inspektion Marktheidenfeld vor Ort eintraf, saß das exotische Tier tatsächlich auf der Treppe des Anwesens. Was tun?

Die Beamten und Nachbarn schnappten sich Kescher und bugsierten den Leguan nach einiger Zeit in eine Abfalltonne. Deckel zu und ab zur Polizeidienststelle. Doch wohin nun mit dem Tier? Schnell hatte die Polizei darauf eine Antwort: In einen Zwinger für Diensthunde.
 
Einige Stunden und viele Telefonate später ging der Leguan erneut auf Reise. Diesmal in die Reptilien-Auffangstation des Nürnberger Zoos. Dort hat er ein neues Zuhause gefunden. Vorläufig.

Den Besitzer des gefährlichen Tieres konnten die Beamten zwischenzeitlich auch ermitteln - was diesem wohl weniger recht war. Es wird nun geprüft, ob er für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen muss. Außerdem laufen jetzt gegen den Mann Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen sowie das Tierschutzgesetz. Den Leguan hatte er illegal gehalten.

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mai/Polizei Unterfranken

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