Weibersbrunn/ Rohrbrunn

Lastwagenunfall auf A3 - Stau in Richtung Würzburg

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Bilderserie: Ralf Hettler

Ein Sattelzugfahrer, der gegen 13.30 Uhr in Richtung Würzburg auf der A3 unterwegs war, hatte offenbar die Geschwindigkeit eines vor ihm fahrenden Lastwagens überschätzt. Als der Sattelzugfahrer zum Überholen ansetzte, geriet er mit seinem Fahrzeug in die Mittelleitplanke. Durch den Aufprall drehte sich die Zugmaschine in den Auflieger, so dass das verkeilte Gespann die linke und die mittlere Fahrspur blockierte.
Der Fahrer des Sattelzuges verletzte sich beim Unfall leicht an der Hand, musste jedoch von den Rettungskräften nicht versorgt werden.
Da zwischen Weibersbrunn und Rohrbrunn nur noch der rechte Fahrstreifen offen blieb, bildeten sich kilometerlange Staus. Der verkeilte Sattelzug musste durch eine Spezialfirma geborgen werden. Der Sachschaden an Sattelzug und Leitplanken beträgt nach ersten Schätzungen mehrere zehntausend Euro. dc

Lastwagen-Unfall auf der A3 bei Weibersbrunn, Autobahn halbseitig blockiert

(Waldaschaff/Kreis Aschaffenburg.) Nach einem Lkw-Unfall ist die A 3 derzeit (15.45 Uhr) in Fahrtrichtung Würzburg zwischen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn halbseitig blockiert. Es besteht ein Rückstau von über 10 km Länge bis in die Einhausung bei Goldbach/Hösbach. Dort ist die Schaltung der "Blockabfertigung" aktiv.

Gegen 13.20 Uhr fuhr ein Sattelzug, bestehend aus einer Zugmaschine mit Nürnberger Kennzeichen und einem Auflieger aus dem Kreis Rotenburg an der Wümme, den dreispurigen Kauppenaufstieg in Richtung Würzburg hoch. Kurz vor der Ausfahrt Weibersbrunn schloss er von hinten auf dem rechten Fahrstreifen auf einen wesentlich langsameren (unbekannten) Lastzug auf. Der Fahrer des Nürnberger Zuges verschätzte sich offensichtlich in der Geschwindigkeit des vorausfahrenden Zuges und fuhr beinahe auf diesen auf. Im letzen Moment riss er das Steuer nach links. Dabei kam sein mit Elektroartikeln beladener Zug ins Schleudern und driftete nach links über die komplette Autobahn. Beim Anstoß gegen die Mittelleitplanke knickte die Zugmaschine nach links ein und schlug gegen die linke Seitenwand des Aufliegers. Dabei wurde die Wand des Aufliegers teilweise aufgerissen. Gleichzeitig platzte der Dieseltank der Zugmaschine und der Inhalt lief aus. Quer über den linken und mittleren Fahrstreifen blieb der Zug auf der Fahrbahn liegen. Zum Glück kam es bei der Schleudertour nicht zum Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen.

Der 34-jährige Fahrer blieb trotz des heftigen Anstoßes gegen die Leitplanke, bei dem unter anderem die Frontscheibe seiner Kabine weggeschleudert und die Kabine selbst aus der Verankerung gerissen wurde, unverletzt. Die Schadenshöhe lässt sich derzeit noch nicht exakt beziffern. Sie dürfte mehrere zehntausend Euro betragen.

Der Zug ist nicht mehr fahrbereit und muss von einem Kranwagen geborgen werden. Aktuell laufen vor Ort die Bergungsarbeiten auf Hochtouren.

Der Verkehr wird einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauern voraussichtlich noch etwa ein bis zwei Stunden an. Die Fahrbahn ist großflächig mit ausgelaufenem Dieselöl verunreinigt und muss aufwändig gereinigt werden. Verkehrspolizei Aschaffenburg/Hösbach

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