Kurioser Wildunfall - Rehe fliehen übers Autodach

Polizei Alzenau

Kurioser Wildunfall  -  Rehe flüchten über Autodach

 
Altlandkreis Alzenau.  Im Verlaufe des Freitages kam es im Kahlgrund zu insgesamt vier Wildunfällen. Drei davon, bei Westerngrund, bei Sommerkahl und bei Krombach, verliefen wie üblich mit einer Kollision zwischen Pkw und Tier. An den Fahrzeugen entstand jeweils Sachschaden, die drei Rehe überlebten den Anstoß nicht.
Der vierte Unfall allerdings verlief eher kurios, dürfte sich aber der Spurenlage nach genau so zugetragen haben. So befuhr eine 56jährige Frau um die Mittagszeit mit ihrem Mercedes SLK die Industriestraße in Alzenau ortsauswärts in Richtung Staatsstraße 2305. Als sie am rechten Straßenrand zwei Rehe stehen sah, drosselte sie ihre Geschwindigkeit und fuhr mit Schritttempo an den Tieren vorbei. Als sie sich auf gleicher Höhe mit diesen befand, erschraken die beiden Rehe aber anscheinend dennoch so sehr, dass sie Richtung Straße liefen, auf das Dach des Mercedes sprangen und auf der anderen Seite wieder hinunter, bevor sie auf dem Gelände der ehemaligen Sandgrube verschwanden. Der auf dem Pkw-Dach entstandene Sachschaden in Form von Kratzern und Dellen mit Fellanhaftungen ist eindeutig und beträgt ca. 1.000 Euro.  
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Mauerpfosten erst um- und dann weggefahren

Alzenau, Lkrs. Aschaffenburg.  In der Zeit von Mittwochmorgen bis Donnerstagabend wurde „Im Goldenen Ring“ der Mauerpfosten eines Anwesens umgefahren, wodurch auch das Hoftor verbogen wurde. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro. Als Unfallverursacher dürfte nach Auswertung der vorgefunden Spuren ein Lkw der Marke Mercedes, Typ Artego, in Frage kommen.
Wer zum Verursacher sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Alzenau in Verbindung zu setzen (Tel. 06023/944-0). 
 
 
Vorfahrt missachtet  -  zwei Leichtverletzte
 
Karlstein-Großwelzheim, Lkrs. Aschaffenburg.  Am Freitagnachmittag gegen 16.00 Uhr wollte ein 80jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Opel Meriva von der untergeordneten Kahler Straße nach links auf die Staatsstraße 3308 (ehemalige B 8) abbiegen. Dabei übersah er jedoch den von links aus Richtung Kahl kommenden vorfahrtsberechtigten Mercedes Sprinter eines 24jährigen Mannes. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr dem Opel in die Fahrerseite. Hierdurch wurden beide Fahrzeugführer aber glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 7.000 Euro.
 
 
Heftiger Auffahrunfall  -  Seniorin schwer verletzt
 
Alzenau, Lkrs. Aschaffenburg.  Am Freitagabend kurz vor 18.00 Uhr musste eine 50jährige Pkw-Fahrerin ihren Mitsubishi auf der Staatsstraße 2305 aufgrund der Rotlicht zeigenden Ampel an der Einmündung zur Burgstraße bis zum Stillstand abbremsen. Eine ihr nachfolgende 82jährige VW-Fahrerin bemerkte die stehenden Fahrzeuge offensichtlich zu spät und konnte trotz einer noch eingeleiteten Vollbremsung ein heftiges Auffahren auf den Mitsubishi nicht mehr verhindern. Hierdurch erlitt sie zwar schwere, jedoch keine lebensgefährlichen Verletzungen. Die Mitsubishi-Fahrerin wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 17.000 Euro. Da zunächst mitgeteilt wurde, dass die alte Dame in ihrem Polo eingeklemmt sei, wurde neben mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes auch noch die Feuerwehr Alzenau an die Unfallstelle beordert. Zur Bergung bzw. Versorgung der Verletzten musste die Staatsstraße teilweise voll gesperrt werden. Die Umleitung und Verkehrsregelung, die Ausleuchtung der Unfallstelle sowie die Säuberung der Fahrbahn übernahm hierbei die Feuerwehr in vorbildlicher Weise.  
 

 
Kamin brennt  -  Glutnest im Fußboden
 
Mömbris-Rappach, Lkrs. Aschaffenburg.  Am Freitagmittag gegen 13.00 Uhr schürte ein 77jähriger Mann im Untergeschoss eines Einfamilienhauses einen Holzofen an. Als er merkte, dass dieser „nicht richtig zieht“ und stattdessen eine starke Rauchentwicklung entstand, versuchte er das Feuer im Ofen mittels eines Feuerlöschers zu löschen., was aber zunächst nur noch mehr Rauch verursachte. Schließlich wurde dann von einem Nachbarn ein weiterer Feuerlöscher vor Ort gebracht und die Feuerwehr Mömbris verständigt. Als diese wenige Minuten später vor Ort eintraf, war das Feuer im Ofen bereits aus, jedoch konnten die im Einsatz befindlichen 22 Floriansjünger einen noch lodernden Kaminbrand feststellen und schließlich erfolgreich bekämpfen. Auch ein durch die Hitzeentwicklung bereits entstandenes Glutnest im Fußboden des ersten Obergeschosses entdeckten sie rechtzeitig, bevor noch größerer Schaden entstehen konnte. So konnte dieses nach Aufreißen des Holzfußbodens erfolgreich abgelöscht werden. Geschätzter Sachschaden bis dato: ca. 15.000 Euro.


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