Waldaschaff

Kettenreaktion auf der A 3 bei Waldaschaff – Frau verletzt

Verkehrspolizei

Unachtsamer Fahrstreifenwechsel löst Kettenreaktion aus - Eine Leichtverletzte

Waldaschaff, Kreis Aschaffenburg. Auf der A 3 bei Waldaschaff kam es am Sonntagnachmittag zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde. Gegen 14.50 Uhr wechselte der Fahrer eines Pkw Skoda auf der Fahrt in Richtung Frankfurt unmittelbar vor der Kauppenbrücke vom rechten auf den mittleren von drei Fahrstreifen. Dabei bedrängte er einen dort fahrenden Pkw Mazda aus dem Landkreis Aschaffenburg. Dessen 18-jähriger Fahrer wich nach links aus und brachte dabei seinerseits einen Frankfurter Fiat in Bedrängnis, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Dessen 29-jährige Fahrerin bremste scharf ab und wich ebenfalls nach links aus. Dabei geriet ihr Pkw außer Kontrolle und prallte gegen die Betonwand in der Fahrbahnmitte. Von dort wurde der Fiat nach rechts abgewiesen. Er überquerte die komplette Autobahn und stieß gegen die Fahrerseite eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Pkw Ford aus Hanau. Anschließend drückte der Fiat den Ford nach rechts gegen die Außenleitplanke. Nachdem die Fahrzeuge etwa 60 m an der Leitplanke entlanggerutscht waren, kamen sie auf der Kauppenbrücke am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Der Skoda, der die Kettenreaktion ausgelöst hatte, fuhr ohne anzuhalten weiter. Es soll sich um ein Fahrzeug mit tschechischer Zulassung gehandelt haben. Zu einem Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen war es nicht gekommen.

Nach dem Unfall klagte die Fahrerin des Fiats über Symptome eines Halswirbelschleudertraumas. Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens leistete vor Ort die Erstversorgung der Verletzten. Anschließend wollte sich die Frau selbstständig zum Arzt begeben. Vor Ort waren auch Kräfte der Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn eingesetzt. Sie sicherten die Unfallstelle ab und sperrten bis zur Fahrzeugbergung den rechten Fahrstreifen. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe beträgt etwa 10.000 Euro. Während der etwa einstündigen Sperrung des rechten Fahrstreifens kam es nur zu geringen Behinderungen.

Auf eigener Ölspur "ausgerutscht"

Weibersbrunn, Kreis Aschaffenburg. Mit einem Unfall der eher selteneren Art mussten sich Beamte der Autobahnpolizei am Sonntagmittag auf der A 3 in der Nähe der Rastanlage Rohrbrunn beschäftigen. Hier war gegen 11.20 Uhr ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg auf der Fahrt in Richtung Würzburg mit seinem Pkw BMW quasi auf seiner eigenen Ölspur ins Schleudern geraten und gegen die Außenleitplanke gestoßen. Wie sich bei der Unfallaufnahme herausstellte, trat während der Fahrt ein technischer Defekt an der Benzinleitung des Pkw auf. Dadurch lief im Motorraum Treibstoff aus und tropfte auf die Fahrbahn. Beim Beschleunigen des heckangetriebenen BMW verloren die Hinterräder den Bodenkontakt und der Pkw brach aus. Er drehte sich und prallte mit der Front gegen die Außenleitplanke, wo er zum Stehen kam. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe beträgt etwa 7.500 Euro. Der Pkw konnte trotz des Defekts noch die nahe Rastanlage Spessart erreichen, von wo aus der Fahrer sich um eine Reparatur bzw. Fahrzeugabschleppung kümmern konnte. An der Unfallstelle musste anfangs der Verkehr kurz angehalten werden. Anschließend konnte er wieder einspurig links vorbeifließen. Es kam zu einem Rückstau von etwa 4 Kilometern Länge. Zur Beseitigung der Ölspur kam eine Spezialmaschine eines Fachbetriebs für Ölspurbeseitigung zum Einsatz. Die Reinigungsarbeiten dauerten bis in den frühen Nachmittag an. Dabei übernahmen Kräfte der Autobahnmeisterei Hösbach die Absicherung der Einsatzstelle.

Entwendeten Pkw sichergestellt

Marktheidenfeld, Kreis Main-Spessart. Beamte der Autobahnpolizei stellten in der vergangenen Nacht gegen 02.15 Uhr auf der A 3 bei Marktheidenfeld einen in England als gestohlen gemeldeten Pkw Mercedes sicher. Die drei im Fahrzeug befindlichen Rumänen im Alter zwischen 19 und 34 Jahren wurden zunächst festgenommen. Wie sich bei einer Fahndungsabfrage des britischen Kennzeichens herausstellte, war der Mercedes erst einen Tag zuvor in Großbritannien abhandengekommen. Vermutlich wollten die drei Insassen das Fahrzeug nach Rumänien verschieben. Der Pkw im Zeitwert von etwa 4.000 Euro wurde zur Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümer sichergestellt. Die drei Männer, die das Fahrzeug angeblich gutgläubig erworben haben wollen, wurden nach der Sachverhaltsaufnahme in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Zur Klärung der genaueren Hintergründe des Diebstahls in England wurden über Interpol Auslandsermittlungen eingeleitet. In Abhängigkeit vom Ergebnis der Ermittlungen wird dann der zugrunde liegende Tatbestand näher zu verifizieren sein.
Originalmeldungen der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

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