Mainaschaff

Feuer in Mainaschaffer Hochhaus: Feuerwehr rettet Bewohner

Nachbar hörte den Rauchmelder

Dieser Nachbar hörte nach 23 Uhr den Feuermelder in der Nachbarwohnung, zudem nahm er Brandgeruch wahr. Sofort wählte er den Notruf. Schnell waren mehrere Feuerwehr- und Rettungswagen am Einsatzort in der Behringstraße.

Feuerwehrleute brachen die Wohnungstür auf, fanden in der verrauchten Wohnung den 65 Jahre alten Bewohner und übergaben ihn dem Notarzt, schildert Markus Fischer, Pressesprecher der Aschaffenburger Kreisbrandinspektion, das Geschehen. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten dann ins Krankenhaus.

Das Feuer, eine brennende Matratze, hatten die Feuerwehrleute schnell gelöscht. Weshalb diese gebrannt hatte, ist bislang unklar, die Polizei ermittelt.

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Mittels einer so genannten »trockenen Steigleitung« pumpte die Feuerwehr das Wasser in die 20. Etage des Hochhauses. Eine trockene Steigleitung ist eine nur für die Feuerwehr nutzbare zum Beispiel in Hochhäuser eingebaute Wasserleitung. Sie führt vom Erdgeschoss bis in die oberste Etage und bringt im Brandfall das Wasser in jede Etage. In Erdgeschoss wird ein Feuerwehrschlauch an die Steigleitung angeschlossen. Über diesen pumpt die Feuerwehr das Löschwasser durch das Rohr. In der entsprechenden Etage transportiert ein weiterer Feuerwehrschlauch das Wasser dann bis zum Brandherd.

Insgesamt waren neben Rettungsdienst und Notarzt 50 Frauen und Männer der Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim im Einsatz. mai

Main-Echo NEWS

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