Polizei Unterfranken

Drei Personen bei Verkehrsunfall auzf B27 verletzt - Bundesstraße wieder frei

Die Sperrung der B 27, die nach dem schweren Verkehrsunfall am Freitagnachmittag erforderlich war, dauerte bis gegen 16.40 Uhr. Bei der erforderlichen Ableitung des Verkehrs wurde die Polizei von mehreren Feuerwehren unterstützt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach den inzwischen vorliegenden Erkenntnissen auf etwa 50.000 Euro belaufen.

Bei dem Unfallverursacher handelt es sich um einen 31-Jährigen aus Würzburg. Der zunächst gerammte Lkw-Fahrer ist 64 Jahre alt und stammt aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt. Die Hyundai-Fahrerin ist 44 Jahre alt und kommt aus dem Landkreis Main/Spessart. Der Fahrer des VW-Passat ist 37 Jahre alt und stammt ebenfalls aus dem Landkreis Main/Spessart.

Inzwischen ist auch bekannt, dass unmittelbar nach dem Unfall zwei Bundeswehrsoldaten ganz hervorragend reagierten. Die beiden Männer leisteten auf der einen Seite fachmännische Erste Hilfe und regelten außerdem den Verkehr.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 13.40 Uhr ein VW Polo von Karlstadt in Richtung Würzburg unterwegs und aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte der Pkw mit einem entgegenkommenden Lkw. In der Folge verlor der Polofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und es dadurch zu einem weiteren Zusammenstoß mit einem Hyundai, der ebenfalls in Richtung Würzburg fuhr.
Auch der Lkw geriet ins Schleudern, kam dadurch ebenfalls auf die Gegenspur und kollidierte mit einem Passat. Der Mann am Steuer des Pkw erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Während sich der Polofahrer ebenfalls schwer verletzte, kam ein Kind, welches auf dem Beifahrersitz im Hyundai saß, mit leichteren Verletzungen davon. Durch die Kollision wurde der Tank des beteiligten Lkw komplett abgerissen. Aus dem aufgerissenen Dieseltank liefen 150 Liter Kraftstoff aus, die danach in Richtung Kanalisation flossen. Etwa die Hälfte des Diesels konnten die Feuerwehren mit Ölbindemitteln aufnehmen. Die andere Hälfte gelangte in die Kanalisation. An der Kläranlage sind jetzt auch Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes im Einsatz, um dort entsprechende Maßnahmen durchzuführen.

Ungeprüfte Originalmeldung der Polzei Unterfranken
Main-Echo NEWS

Aktuelle Nachrichten aus deiner Region direkt auf dein Handy.