Aschaffenburg

Betrunkene bieten fremden Welpen zum Kauf an

Polizei Aschaffenburg

Der 38-Jährige Hundebesitzer ist am Montagabend gegen 17:40 Uhr mit seinem Hund und einem Welpen (Rasse nicht bekannt) zum Einkaufen in einen Supermarkt in der Müllerstraße gelaufen. Für den Einkauf selbst ließ er die beiden Hunde vor dem Markt angeleint. Ein 33- und ein 31-Jähriger, welche den Hundebesitzer schon auf dem Weg belästigten und den Welpen erwerben wollten, versuchten nun, als der 38-Jährige im Laden war, den jungen Hund an Passanten zu verkaufen.
Als der Besitzer wieder zurückkam, eskalierte die Situation, da auch einer der beiden jüngeren Männer versuchte mit dem Welpen davon zu rennen. Im Verlauf der darauf folgenden handfesten Auseinandersetzung wurde der 38-Jährige auch mit einer Flasche geschlagen. Schlimmer verletzt wurde keiner der drei Männer. Da der Streit auf dem stark besuchten Parkplatz großes Aufsehen erwirkte, ließen die beiden Hundediebe schließlich von ihrem weiteren Vorhaben ab und liefen davon. Sie konnte jedoch schnell durch zwei Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg gefasst werden.
Beide waren stark alkoholisiert und wurden zunächst auf die Dienststelle gebracht. Der 31-Jährige durfte schließlich die Nacht bei Polizei verbringen, der 33-Jährige musste weiter in ein Krankenhaus gebracht werden, da er auf Grund eines Mischkonsums von Alkohol und Medikamenten nicht haftfähig war. Gegen beide wird nun wegen Körperverletzung und versuchten Diebstahls ermittelt.

Pkw kracht gegen Supermarkt

Eine 71-Jährige wollte am Montag gegen 18:30 Uhr mit ihrem Opel vom Parkplatz eines Supermarktes in der Neuen Glattbacher Straße fahren. Dabei kam es offensichtlich zu einer Verwechslung des Gas- und Bremspedals und die Dame fuhr geradewegs gegen die Gebäudewand des Marktes. Auf ihrem Weg kollidierte sie zudem noch mit dem Heck eines geparkten VW. Die 71-Jährige erlitt durch den Unfall Schmerzen im Bein und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Gesamtschaden an Gebäude und den beiden Fahrzeugen wird auf rund 7000 Euro geschätzt.

Drei Unfallfluchten im Stadtgebiet

Ein unbekanntes Fahrzeug ist zwischen Sonntag 20:00 Uhr und Montag 07:30 Uhr an einem geparkten, grauen BMW hängen geblieben. Dieser stand in der Zeit am Fahrbahnrand in der Schillerstraße und hatte am Montagmorgen frische Kratzer auf der Fahrerseite. Da in diesen Kratzern fremder Lack gesichert werden konnte, ist davon auszugehen, dass es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um ein blaues Modell handelt. Der entstandene Schaden am grauen 1-er wird auf circa 6000 Euro geschätzt. Zu einer weiteren Verkehrsunfallflucht kam es ebenfalls in der Nacht von Sonntag auf Montag, zwischen 19:00 Uhr und 10:00 Uhr in der Taunusstraße. In dieser Zeit stand ein Toyota am rechten Fahrbahnrand und wies am Morgen einen frischen Schaden an der Front vorne links auf. Die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf etwa 1500 Euro. Am Montagnachmittag zwischen 12:30 Uhr und 15:30 Uhr wurde schließlich noch ein Citroen von einem unbekannten Fahrzeug beschädigt. Der rote C-3 stand in der Zeit ordnungsgemäß am Fahrbahnrand in der Flachstraße. An diesem wurde das Glas des linken Außenspiegels herausgebrochen und das Gehäuse beschädigt. Die Schadenshöhe liegt bei rund 300 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu einem der unbekannten, flüchtigen Fahrzeuge geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-2230 zu melden.

Drei Wildunfälle im Stadtgebiet

Zu einer Kollision zwischen einem Reh und einem Mercedes kam es am Montag kurz vor 13:00 Uhr auf der Schönbornstraße in stadteinwärtiger Richtung. Kurz nach der Autobahn lief das Tier auf die Fahrbahn und stieß mit dem Pkw zusammen. Es rannte jedoch im Anschluss weiter. Am Mercedes entstand ein Schaden in Höhe von rund 200 Euro. Am Dienstagmorgen kam es dann auf der Haibacher Straße zwischen Aschaffenburg und Haibach gleich zu zwei Unfällen mit je einem Reh. Zunächst gegen 06:40 Uhr mit einem Audi und schließlich noch gegen 09:20 Uhr mit einem VW. In beiden Fällen starb das Tier. Die Schadenshöhe liegt bei je etwa 350 Euro.

Gefälschten Führerschein vorgezeigt

Am Montag gegen 14:30 Uhr kam ein 21-Jähriger auf die Polizeiinspektion Aschaffenburg im Lorbeerweg, um seinen Führerschein auf Grund einer Kontrollaufforderung vorzuzeigen. Bei der Überprüfung des Dokuments fiel der annehmenden Polizistin jedoch auf, dass es sich bei der vorgezeigten Fahrerlaubnis um eine Totalfälschung handelt. Der junge Mann gab an, dass er seinen Führerschein vor einem halben Jahr in Polen erworben habe. Dass es sich dabei jedoch um einen Betrug handelte, wollte er nicht gewusst haben. Eine deutsche Fahrerlaubnis hatte er nie erworben. Der Führerschein wurde sichergestellt und dem 21-Jährigen wurde erklärt, dass er bis zum Erwerb eines rechtskräftigen Dokuments keine fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeuge mehr führen darf. Der junge Mann unterschrieb diese Belehrung und ging im Anschluss jedoch schnurstracks zu seinem Wagen und fuhr nach Hause. Dort wurde er von einer Streife abgepasst, welche schließlich auch den Fahrzeugschlüssel sicherstellte. Als Verteidigung gab er an, dass er anders nicht nach Hause gekommen wäre. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachtes der Urkundenfälschung und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Vermeintliches Reh löst Unfall mit zwei leicht verletzten Personen aus

Stockstadt a. Main. Weil ihm nach eigenen Angaben am Montag um 20:15 Uhr ein Reh vor die Motorhaube sprang, musste ein 20-Jähriger mit seinen VW ausweichen und kam dadurch von seiner Fahrtstrecke ab. Der junge Mann war auf einem Waldweg in der Verlängerung des Auhofs unterwegs. Mit ihm im Wagen saßen noch zwei 16-jährige Mädchen auf der Rücksitzbank und ein 21-jähriger Beifahrer. Im weiteren Verlauf des Ausweichmanövers krachte der VW frontal gegen einen Baum, wodurch die beiden jungen Damen auf der Rücksitzbank leichte Verletzungen davon trugen; sie waren nicht angegurtet. Der 20-Jährige und sein Beifahrer blieben unverletzt. Zu einer Kollision mit dem Reh kam es nicht. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe wird auf rund 5000 Euro geschätzt.

Wildunfall

Hösbach. Zu einer Kollision zwischen einem Reh und einem Peugeot kam es dann auf der Kreisstraße AB 2 kurz vor dem Ortsteil Winzenhohl. Das Tier lief im Anschluss von dannen. Ob am Pkw ein Schaden entstand muss noch ermittelt werden.

Handydiebstahl

Mainaschaff. Ein unbekannter Täter hat am Samstag gegen 17:00 Uhr ein Smartphone der Marke „Samsung“ gestohlen. Das Handy lag in einer Jackentasche. Die Jacke wiederum hing in der Umkleidekabine der Soccer Arena in der Behringstraße. Das schwarze Smartphone hatte einen Wert von etwa 400 Euro.

Geldbörsendiebstahl

Haibach. Eine 72-Jährige hat am Montag gegen 16:20 Uhr während eines Einkaufes in einem Diskounter in der Würzburger Straße ihren Geldbeutel im Laden liegen gelassen. Als sie das Fehlen circa 10 Minuten später bemerkte und zurückeilte, war die Börse nicht mehr da. In dieser waren neben einer geringen Menge Bargeld auch sämtliche Ausweisdokumente der Dame.

Hinweise zu einer tatverdächtigen Person in beiden Fällen nimmt die Polizeiinspektion Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-2230 entgegen.

Polizei Aschaffenburg/kick

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