Verkehrspolizei Aschaffenburg

Alkoholisierte Fahrerin wehrt sich gegen Polizei - Frau und Beamtin verletzt

Alkoholisierte Fahrerin wehrt sich gegen Polizei - Frau und Beamtin verletzt

Hösbach. Am Sonntagmorgen gegen 2 Uhr wurde es für eine Streife des Einsatzzuges Aschaffenburg turbulent. Diese befand sich „lediglich“ auf dem Rückweg einer Transportfahrt vom BKH Lohr. Dabei bemerkten die Beamten einen BMW aus dem Rhein-Lahn-Kreis, der laut Protokoll in extremen Schlangenlinien unterwegs war und beinahe mehrere Warnbaken überfuhr.. Eine Anhaltung und Kontrolle der Verkehrsteilnehmerin war die logische Konsequenz, zumal die gefahrene Geschwindigkeit auf der Autobahn zwischenzeitlich nur noch ca. 35 Km/h betrug. Der Grund dieses eklatanten Fehlverhaltens blieb auch nicht länger verborgen.
Die Fahrerin war stark alkoholisiert, was diese zunächst aber leugnete. Ein später freiwillig durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von fast zwei Promille. Da die 48-jährige mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden war, wurde sie äußerst aggressiv, beleidigend und wehrte sich so massiv, dass sie gefesselt werden musste, nachdem sie bereits mit Zwang aus dem Fahrzeug gebracht werden musste. Auf der Autobahnpolizeistation Hösbach wurde bei ihr eine Blutentnahme durchgeführt. Ihren Führerschein musste sie ebenfalls abgeben. Bei der Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen wurde sowohl eine Polizeibeamtin, als auch die Beschuldigte selbst leicht verletzt. Gegen diese wird nun u. a. wegen einer Straßenverkehrsgefährdung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung ermittelt.  

Holland gegen Thüringen - Unfallflucht auf dem Parkplatz

Waldaschaff. Wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt die Verkehrspolizei Aschaffenburg gegen den Fahrzeugführer eines silberfarbenen niederländischen Pkws. Dieser soll nach Angaben des 44-jährigen Fahrers eines Lastkraftzuges aus Thüringen, aus einem Parkplatz im sogenannten „Kauppenaufstieg“, mit dessen Fahrzeugfront in die Fahrbahn geragt haben, so dass der Lkw-Fahrer nach links Ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Zur gleichen Zeit befand sich links neben dem Lkw, auf dem mittleren Fahrstreifen ein Pkw, der ebenfalls in Richtung Süden unterwegs war. Dessen 26-jähriger Fahrer aus Nordrhein-Westfalen scheiterte an dem Versuch, dem ausweichenden Lkw Platz zu machen, weshalb es zu einer Kollision zwischen diesen beiden Fahrzeugen kam. In deren Folge der Pkw gegen die Mittelleitplanke schleuderte, abgewiesen wurde und schließlich auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand kam. Der Unfall ereignete sich um 07.05 Uhr. Es entstand dabei ca. 8000,- Euro Sachschaden.

Hier werden dringend Zeugen gesucht, die den Unfallhergang beobachtet haben und Angaben zu dem niederländischen Pkw machen können. Diese sollen sich bitte unter der Telefonnummer 06021/857-2530 bei der Autobahnpolizeistation Hösbach melden.

22-Jährige kommt von Fahrbahn ab

Waldaschaff. Gegen 07.55 Uhr kam die 22-jährige Fahrerin, eines Pkw VW, aus dem Donau-Ries-Kreis, die auf der A3 in Richtung Frankfurt fuhr, wegen eines Fahrfehlers von der Fahrbahn ab und prallte gegen die dortige Leitplanke. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf ca. 3200,- Euro.

Auffahrunfall - zwei Frauen im Krankenhaus

Marktheidenfeld. Um 10.15 Uhr ereignete sich bei regennasser Fahrbahn, in Fahrtrichtung Süden, ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Pkws. Die 51-jährige Unfallverursacherin aus Friedberg kam laut Polizeibericht nicht mehr rechtzeitig zum Stehen, nachdem zwei niederländische Pkw-Fahrer vor ihr verkehrsbedingt abbremsen mussten. Durch die frontale Kollision schob sie den vor ihr fahrenden Pkw noch auf den davor befindlichen Pkw auf. Dabei verletzten sich ihre 13 Jahre jüngere Schwester und ihre 27-jährige Tochter, die gemeinsam mit ihr unterwegs waren. Beide wurden durch das BRK ins Krankenhaus nach Marktheidenfeld gebracht. Insgesamt entstand ca. 14500,- Euro Sachschaden.

Familienausflug nach Italien - Sohn hat 30 Gramm Drogen dabei

Waldaschaff. Um 16.45 Uhr bewiesen die Beamten der Autobahnpolizei Hösbach einmal wieder den richtigen Riecher, als sie einen Kölner Pkw kontrollierten. Die drei Familienmitglieder, Vater und zwei Söhne, waren auf der Urlaubsfahrt in ihre italienische Heimat. Im Gepäck des ältesten Sohnes wurden insgesamt ca. 30 g Marihuana und Haschisch aufgefunden, dass er nach eigenen Angaben zum Eigenbedarf benötigt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durfte die Familie ihre Fahrt, allerdings ohne das Rauschgift, fortsetzen. Gegen den 25-jährigen wird nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Frau fährt unter Drogen - Beifahrer hat Marihuana

Goldbach. Um 00.10 Uhr wurde eine 45-jährige Renault-Fahrerin aus Hilden einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei ergab sich für die Polizeibeamten der Verdacht, dass die Frau unter Drogeneinfluss gefahren ist. Ein Kontrolltest bestätigte dies sofort. Deshalb wurde eine Blutentnahme angeordnet und von der verständigten Ärztin auf der Wache durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde wegen des Verdachts des Einflusses von harten Drogen für 20 Stunden unterbunden, da der Beifahrer gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Allerdings wurden bei ihm in der Hosentasche ca. 1 g Marihuana aufgefunden. Gegen den 19-jährigen Amerikaner wird nun wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Für die Fahrerin hatte die Drogenfahrt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit hohem Bußgeld zur Folge.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Polizei.
Main-Echo NEWS

Aktuelle Nachrichten aus deiner Region direkt auf dein Handy.