Hanau/Gründau-Lieblos

Agentur für Arbeit in Hanau musste wegen Bombendrohung geräumt werden

Polizei Offenbach

Die Agentur für Arbeit ist am Dienstagmorgen nach einer telefonischen Bombendrohung geräumt worden. Zum Zeitpunkt der Räumung fand noch kein Publikumsverkehr statt. Anwesende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur mussten das Gebäude umgehend verlassen. Die Straße "Am Hauptbahnhof", die Ottostraße und die Boschstraße mussten gesperrt werden. Nachdem das sechsstöckige Haus geräumt war, durchsuchte die Polizei mit zwei Sprengstoffsuchhunden den Gebäudekomplex. Um 11.35 Uhr wurden die Such- und Absperrmaßnahmen beendet. Nach ersten Erkenntnissen soll ein Mann während eines telefonischen Beratungsgespräches die Bombendrohung ausgesprochen haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

 

Schwarzer Kleinwagen flüchtet nach Unfall auf der 66 bei Gründau-Lieblos

Ein bislang unbekannter Autofahrer fuhr am Montagabend in einem schwarzen Kleinwagen gegen 21.20 Uhr den Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Gründau-Lieblos entlang und wechselte, ohne auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr auf der Hauptfahrbahn zu achten, nach links auf den rechten Fahrstreifen der Bundesautobahn 66. Ein 66-Jähriger aus Holtsee war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Wohnmobil auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Rentner nach links aus und kollidierte dabei mit dem schwarzen VW Tiguan eines 26-Jährigen aus Langenselbold, der sich auf der linken Fahrspur befand. Der Langenselbolder hatte noch versucht, nach links auf den Grünstreifen auszuweichen, konnte aber eine Kollision mit dem Wohnmobil nicht mehr verhindern. Der Fahrer des Wohnmobils machte den Fahrer des schwarzen Kleinwagens noch auf den Vorfall aufmerksam und gab ihm ein Zeichen, dass er anhalten soll. Der Unfallverursacher setze jedoch seine Fahrt fort, ohne sich um den Vorfall und den entstandenen Sachschaden in Höhe von circa 13.000 Euro zu kümmern. Die Verkehrsunfallfluchtgruppe hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06183 91155-0 zu melden.

 

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