Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach

A3 - Kleintransporter rammt Wildschweinrotte - Fahrerin bleibt unverletzt

In der Nacht zum heutigen Freitag kam es auf der A3 bei Waldaschaff zu einem Wildunfall, bei dem vier Wildschweine getötet wurden. Gegen 03.10 Uhr versuchte eine Rotte Schwarzkittel, die A3 aus Sicht der Autofahrer auf der Würzburger Richtungsfahrbahn von rechts nach links zu überqueren.

Dabei liefen die Tiere vor einen Kleintransporter aus dem Kreis Erlangen-Höchstadt. Die 37-jährige Fahrerin des Transporters konnte ihnen nicht mehr ausweichen und erfasste vier der Tiere. Diese wurden beim Aufprall getötet und kamen auf dem linken von drei Fahrstreifen zum Liegen. Der Rest der Rotte verschwand wieder in der Dunkelheit. Die Kurierfahrerin konnte ihr Fahrzeug ebenfalls auf dem linken Fahrstreifen anhalten. Durch das Unfallfahrzeug und die Tierkadaver war der linke Fahrstreifen für etwa 15 Minuten gesperrt.

Nach dem Eintreffen der Streife wurden während einer kurzen Vollsperrung das Fahrzeug und die toten Tiere auf die Seite geräumt. Dabei kam es zu einem kurzen Rückstau, der sich anschließend wieder schnell auflöste. Der Transporter war nicht mehr fahrbereit. Er musste abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. Die getöteten Schweine wurden durch Kräfte der Autobahnmeisterei der Entsorgung zugeführt.

Ungeprüfte Originalmeldung der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach
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