Aschaffenburg

83-jährige Autofahrerin übersieht Fußgängerin

Polizei Aschaffenburg

Nach der Kollision wurde die Fußgängerin gegen den Schiebebügel des Einkaufswagens geschleudert und erlitt hierbei diverse Prellungen. Sie wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren Versorgung ins Klinikum Aschaffenburg verbracht. Die Unfallverursacherin setzte ihre Fahrt ohne Hinterlassung ihrer Personalien fort, konnte jedoch von einem Zeugen beobachtet werden. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von circa 3.500 Euro. Die Ermittlungen zur endgültigen Klärung der Kollision sind noch nicht abgeschlossen.

Fahrradsturz mit Folgen

Am Mittwoch, kurz nach 12 Uhr, befuhr ein 36-Jähriger mit seinem Fahrrad den Ulmenweg und wollte nach links in die Prälat-Heckelmann-Straße abbiegen. Hierbei rutschte ihm auf leicht feuchter Fahrbahn der Vorderreifen weg und er kam alleinbeteiligt zu Fall. Mit Prellungen und Schürfwunden wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Am Rad entstand kein Sachschaden.

Betäubungsmittel-Aufgriffe

In der städtischen Parkanlage Pompejanum führte am Mittwoch, gegen 17:30 Uhr, eine Streife eine Jugendkontrolle durch. Bei drei 16 und 17 Jahre alten Männern konnten die Ordnungshüter jeweils geringe Mengen Marihuana auffinden, nachdem sie durch starken Rauschgiftgeruch auf das Trio aufmerksam geworden waren. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt, die Erziehungsberechtigten vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Gegen 21:30 Uhr konnten auf einem Kinderspielplatz am Kapuzinerplatz zwei 21 und 22-Jährige von einer weiteren Polizeistreife beobachtet werden, wie sie je einen Joint konsumierten. Auch hier erfolgte die Sicherstellung und Anzeigenvorlage.

Unfall verursacht und abgehauen

Rothenbuch: Am Mittwoch, um 06:50 Uhr, befuhr ein 23-Jähriger mit seinem Pkw Ford die Bundesstraße 26, aus Richtung Laufach kommend, in Richtung Lohr. Auf Höhe der kreuzenden Staatsstraße 2317 missachtete der 48-jährige Fahrer eines Pkw Audi, von Heigenbrücken kommend, die Vorfahrt des Ford-Fahrers. Dieser musste auf die Gegenfahrbahn ausweichen, kam ins Rutschen und blieb anschließend im Grünstreifen stehen. Hierbei entstand ein Sachschaden von 500 Euro an seinem Auto. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Ort des Ereignisses, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Mittlerweile konnte er angetroffen werden und muss sich nun wegen Verkehrsunfallflucht verantworten.

Aufmerksamer Motorradfahrer verhindert größeren Waldbrand

Heinrichsthal: Am Mittwoch, gegen 19:30 Uhr, entdeckte ein Motorradfahrer an einem Waldstück neben der Kreisstraße zwischen Heinrichsthal und Habichtsthal einen kleineren Waldbrand. Er alarmierte sofort die Rettungsleitstelle, worauf mehrere Ortsfeuerwehren ausrückten. Die Feuerwehrleute konnten verhindern, dass sich der Waldbrand ausweitete, so dass lediglich der Waldboden auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern verbrannte. Als Brandursache konnte ein Aschehaufen festgestellt werden, der Verursacher desselben ist nicht bekannt. Der Schaden wird auf 1.000 Euro geschätzt.

Im Zusammenhang mit dem trockenen Wetter bittet die Polizei um besondere Achtsamkeit im Umgang mit offenem Feuer oder Zigarettengenuss in der freien Natur. Bitte verständigen Sie über die bekannten Notrufnummern 110 und 112 die Leitstellen von Feuerwehr/Rettungsdienst oder Polizei, wenn Sie verdächtige Rauchschwaden im Wald oder offene Feuer entdecken.

Sicherstellung von Betäubungsmitteln

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg führte in den vergangenen Wochen ein Ermittlungsverfahren gegen mehrere Beschuldigte wegen unterschiedlichster Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz. Am Dienstag wurden insgesamt acht Durchsuchungsbeschlüsse, welche die Staatsanwaltschaft beim Ermittlungsrichter erwirkt hatte, im Dienstbereich der Inspektionen Aschaffenburg und Alzenau vollstreckt. Die Beamten der Inspektion Aschaffenburg wurden hierbei von Kollegen der Bereitschaftspolizei, Operativen Ergänzungsdienste und Kripo unterstützt.

Die Maßnahmen führten zum Auffinden und Sicherstellen von geringen Mengen an Haschisch, Marihuana, Amphetamin, Kokain und LSD. Außerdem werden drei Verstöße nach dem Waffengesetz und ein Fall von Unterschlagung bearbeitet. Insgesamt sechs vorläufig festgenommene Männer im Alter zwischen 17 und 37 Jahren konnten nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Beschuldigtenvernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Sie müssen sich in Kürze wegen dem Besitz von Rauschgiften vor Gericht verantworten.

 

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