Polizei Unterfranken

200 Gramm Heroin unterm Ehebett versteckt


200 Gramm Heroin unterm Ehebett – 31-Jähriger in Untersuchungshaft

Bad Kissingen. Offensichtlich einem Rauschgifthändler sind Zivilfahnder der Bad Kissinger Polizei am Samstagabend auf die Spur gekommen. Zunächst stellten sie bei dem amtsbekannten Mann aus der Drogenszene einige Gramm Heroin sicher. Wesentlich mehr fanden die Beamten dann bei einer Wohnungsdurchsuchung unter dem Ehebett, wo weitere 200 Gramm Heroin sowie verschiedene Gegenstände entdeckt wurden, die auf rege Dealertätigkeit hinweisen. Der 31-Jährige sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
 
Das Auto mit dem Beschuldigten als Beifahrer hatten die Fahnder kurz vor 22.00 Uhr in der Littmannstraße angehalten. Während die Durchsuchung des Fahrers zu keinem Ergebnis führte, entdeckten die Beamten bei der Kontrolle des aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld stammenden Beifahrers zunächst sechs Gramm Heroin sowie 570 Euro mutmaßliches Drogengeld.
 
Der 31-Jährige wurde daraufhin festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Dort übernahmen Beamte der Kriminalpolizei Schweinfurt den Fall. In die laufenden Ermittlungen wurde auch die Staatsanwaltschaft Schweinfurt eingeschaltet. Von dort erging die Anordnung zu einer Wohnungsdurchsuchung. Im Beisein eines Hundeführers tauchten dann Beamte noch in der Nacht an der Wohnung des 31-Jährigen auf. Dort fanden die Polizisten unter dem Bett versteckt 200 Gramm Heroin, 220 Gramm Streckmittel, weitere 300 Euro mutmaßliches Drogengeld sowie verschiedene Verpackungsutensilien und Fixerbesteck.
 
Der Festgenommene wurde am Sonntag dem Ermittlungsrichter in Schweinfurt vorgeführt. Nach Erlass eines Haftbefehls wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ein Ermittlungsverfahren wegen Handelns mit Betäubungsmitteln wurde eingeleitet.


Audiobeitrag der Polizei: Karl-Heinz Schmitt

Versuchte Wohnungseinbrüche im Stadtteil Heuchelhof

WÜRZBURG. Gleich zwei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern wurden am vergangenen Wochenende im Stadtteil Heuchelhof von Einbrechern heimgesucht. Von den Tätern, die in beiden Fällen offensichtlich an der Wohnungstüre scheiterten, fehlt bislang jede Spur. Inzwischen hat die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen.
 
Bereits am vergangenen Freitag war ein Unbekannter zwischen 10.30 Uhr und 11.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Brüsseler Straße zu Gange. Als ein Anwohner vom Einkaufen zurückkam, stellte er fest, dass vermutlich an seiner Wohnungstüre manipuliert wurde. Die deutlich sichtbaren Beschädigungen deuten definitiv auf einen Einbruchsversuch hin.
 
Der zweite Fall hat sich nach den bisherigen Erkenntnissen im Laufe des Sonntags, zwischen 05.00 Uhr und 13.00 Uhr, in der Den Haager Straße abgespielt. Auch hier versuchte ein Unbekannter, gewaltsam in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu gelangen. Offensichtlich scheiterte der Täter, wie auch im ersten Fall, an der Eingangstüre.
 
Ob die beiden Taten möglicherweise im Zusammenhang stehen, ist derzeit noch unklar. Den Ermittlern liegen bislang keinerlei Hinweise zu dem oder den Tätern vor. Personen, die im Zusammenhang mit den beiden Einbrüchen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die dem Sachbearbeiter bei der Tataufklärung weiterhelfen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.
Ungeprüfte Originalmeldung der Polizei.
Main-Echo NEWS

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