Polizei Unterfranken

20-Jähriger leistet Widerstand - vier Polizeibeamte verletzt

20-Jähriger leistet Widerstand - vier Polizeibeamte verletzt

Würzburg. Am Freitagabend ist ein 20-jähriger Würzburger im Stadtteil Zellerau massiv gegen Polizeibeamte vorgegangen, nachdem er einem Platzverweis nicht nachkommen wollte. Vier Ordnungshüter wurden dabei leicht verletzt. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der junge Mann gebändigt werden.

Gegen 17.45 Uhr verständigte die 29-jährige Ex-Freundin des Mannes selbst die Polizei, nachdem er sich gegen ihren Willen Zutritt in das Mehrfamilienhaus verschafft hatte. Trotz mehrmaliger Aufforderung seiner "Angebeteten" weigerte sich der Beschuldigte vehement, das Anwesen wieder zu verlassen.

Als die erste Streifenbesatzung vor Ort eintraf, hielt sich der junge Mann im Treppenhaus des Wohnanwesens auf und kam auch der polizeilichen Aufforderung, das Haus verlassen, nicht nach. Ihm wurde mehrfach und deutlich, jedoch erfolglos, ein Platzverweis ausgesprochen. Als ihn die Beamten in der Folge zum Ausgang führten, geriet der 20-Jährige völlig in Rage und schlug dabei wild um sich. Erst nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte und dem Einsatz von Pfefferspray ist es schließlich gelungen, den Mann zu bändigen.

Insgesamt vier Polizeibeamte erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen. Auch der Beschuldigte selbst musste wegen des eingesetzten Pfeffersprays durch Sanitäter behandelt werden.

Gegen den 20-jährigen wird nun wegen mehrerer möglicher Straftatbestände, u. a. auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung, ermittelt. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gleich drei Firmeneinbrüche in Grombühl - geringer Beuteschaden

Würzburg. Nur ein geringer Beuteschaden ist bei gleich drei Einbrüchen entstanden, die sich in der Nacht zum Freitag im Stadtteil Grombühl ereignet haben. Betroffen waren Firmengebäude in der Inneren und Äußeren Aumühlstraße. Von dem oder den Tätern fehlt bislang jede Spur. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Zeitraum von Donnerstagabend, 22.00 Uhr, bis Freitagmorgen, 06.00 Uhr, drang ein Unbekannter gewaltsam in das Gebäude eines Außenlagers in der Äußeren Aumühlstraße ein. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der Täter in den Lagerräumen jedoch nicht fündig und flüchtete daher ohne Beute.

Zwei weitere Einbrüche haben sich in der Inneren Aumühlstraße zugetragen. In einem Fall stieg der Täter in der Zeit von Donnerstag, 17.00 Uhr, bis Freitag, 07.00, durch ein Fenster in die Räumlichkeiten eines Baumarktes ein und erbeutete aus einem Büro einen geringen Bargeldbetrag. Nachdem der Einbrecher noch firmeneigenen Getränke und Lebensmittel konsumierte, machte er sich wieder davon.

Auch auf das Gelände der Entwässerungsbetriebe verschaffte sich ein Unbekannter Zutritt. Nachdem er einen Zaun beschädigt und eine Drahtglasscheibe eingeschlagen hatte, machte sich der Täter ebenfalls ohne Beute aus dem Staub. Hier kann der Tatzeitraum auf Mittwochmorgen, 08.45 Uhr, bis Freitagmorgen, 08.00 Uhr, eingegrenzt werden.

In allen drei Fällen fehlt von dem oder den Tätern jede Spur. Da alle drei Tatorte in unmittelbarer Nähe liegen, halten die Ermittler einen Tatzusammenhang für wahrscheinlich.

Die Kriminalpolizei Würzburg setzt bei der Tataufklärung nun auch auf Zeugenhinweise. Personen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemachten haben, die mit den Einbrüchen im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Ungeprüfte Originalmeldungen der Poliezi Unterfranken

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