10-jähriger Sänger verpasst Zugausstieg in Aschaffenburg – Polizei organisiert Familienzusammenführung

Bundespolizei

Würzburg/Aschaffenburg.  Die in Aschaffenburg auf ihren Sohn wartende Mutter wandte sich hilfesuchend an die Bundespolizei, die den jungen Burschen kurzerhand selbst aus Frankfurt abholte und zurück zu seiner Mutter brachte. Am Freitagabend wandte sich eine 38-jährige Mutter hilfesuchend an die Bundespolizei in Aschaffenburg. Zuvor wollte die Frau ihren 10-jährigen Sohn, ein begabtes Mitglied der Regensburger Domspatzen, am Hauptbahnhof abholen. Der Bursche hatte jedoch seinen Ausstieg aus dem ICE verpasst und befand sich nun auf der Fahrt nach Frankfurt am Main. Die Bundespolizisten beruhigten die aufgeregte Mutter und informierten das Bahnpersonal im Zug sowie am Hauptbahnhof Frankfurt, wo der "Domspatz" von Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG in Empfang genommen wurde. Da es der Mutter nicht möglich war ihren Sprössling selbst in Frankfurt abzuholen und die Bahn den Jungen nicht alleine in einen Zug in Richtung Aschaffenburg setzen wollte, organisierten die Bundespolizisten kurzerhand selbst die Familienzusammenführung. Eine Streife fuhr mit dem nächsten Zug nach Frankfurt am Main, nahm den erkennbar erleichterten Burschen an die Hand und fuhr anschließen zurück nach Aschaffenburg. Dort konnte die dankbare Mutter ihr Kind endlich wieder in die Arme schließen.

Bundespolizei

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