Region

1. Mai: Aktionen von Corona-Kritikern vor Amtsgerichten in der Region

Generell eher ruhiges Versammlungsgeschehen


In der Nacht zum Samstag gab es laut Polizei Unterfranken nur 10 Einsätze, die einen Bezug zur Freinacht aufwiesen, zumeist ging es um Ruhestörungen. Zum Vergleich: 2020 waren es 50 solcher Einsätze gewesen und 2019 – vor der Pandemie – sogar 190.
Das Versammlungsgeschehen am 1. Mai sei absolut ruhig und friedlich verlaufen, heißt es von der Polizei, die sich darüber zufrieden zeigte. Die Behörde verzeichnete innerhalb von 24 Stunden mehr als 100 Verstöße gegen Infektionsschutzbestimmtungen, am Untermain waren es rund 45, in Mainfranken etwa 40.
Vereinzelt gab es Aktionen von Corona-Kritikern: Vor Amtsgerichtsgebäuden in Aschaffenburg, Miltenberg, Obernburg und Gemünden seien Kerzen oder Grablichter aufgestellt worden, unter anderem mit dem Hinweis auf ein Gedenken an den Rechtsstaat, teilt die Polizei auf Anfrage mit. In Bischbrunn seien zudem im Ortsbereich Plakate aufgetaucht, deren Inhalt sich gegen die Impfmaßnahmen richteten. Bislang, informiert das Polizeipräsidium, seien aber keine Straftaten im Zusammenhang mit den Aktionen bekannt geworden. 

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